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Zuletzt online gestellt: 17.01.18 Die Straßen in Bhutan 21.12.17 Reisebericht

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Reisebericht 2017

Vom 28.11. - 12.12.2017 waren die Bhutanspezialisten Heinrich Heinz und Eugenie Krüger auf Fortbildungsreise in Bhutan unterwegs und haben für Sie die neuesten Informationen mit gebracht. Der vollständige Reisebericht steht unter "Weiterlesen".

Route: Bhutan von Paro - Jakar/Bumthang und zurück : Paro - Jakar/Bumthang - Trongsa - Phobjikha - Punakha - Thimphu - Ha - Paro

Tag

Reiseablauf

Bilder

1

Dienstag

28.11.17

Moosburg - München - Doha

Start der Bhutan-Nepal Reise war um 14:00 Uhr mit Abfahrt zum Flughafen München und Abflug mit der Qatar Airways um 16:00 Uhr mit 2-stündigen Umstieg in Doha. Unsere persönlichen Erfahrungen über die Qatar Airways sind positiv ausgefallen. Die Airline wurde zur besten Airline 2017 ausgezeichnet und das zu Recht. Der Service an Bord war sehr gut und aufmerksam. Ein Tipp von uns: am Check-In Schalter einfach mal nett nach der Verfügbarkeit der XL-Seats fragen. Der Flughafen Doha lässt keine Wünsche übrig, es gibt 70 Shops mit allen bekannten Marken und 30 Restaurants für das leibliche Wohl. An den vielen Gates gibt es Quiet Rooms mit Liegen für ein Nickerchen zwischen den Flügen. Die Bezahlung am Flughafen erfolgt problemlos in mehreren Währungen und natürlich mit den gängingen Kreditkarten.

01 Beim Abflug am Flughafen web

 Heinrich Heinz und Eugenie Krüger vor dem Abflug am Münchener Flughafen

2

Mittwoch

29.11.17

Doha - Kathmandu - Nargakot - Bhaktapur - Kathmandu

Um 03:20 Uhr startete unser Anschlusflug von Doha nach Kathmandu, ebenfalls mit der Qatar Airways, wo wir nach 4 Std. Flug um 10:00 Uhr Ortszeit landenten. Der Flug war nicht mehr ganz so toll, was die Sitzplätze betraf. Es war eine kleinere Maschine mit zwei Dreierreihen und die Maschine war brechend voll. Wir hatten Gangplätze reserviert. Der Service und der Sitzabstand waren aber wieder hervorragend. In Kathmandu angekommen erwarteten uns angenehme 18 Grad mit Sonnenschein und leichter Dunst mit Smog vermischt. Kurz vor dem Betreten des Flughafen Terminals stoppten wir die Zeit, um zu testen wie lange die Einreiseformalitäten benötigen. Wir hatten Glück das an diesem Tag nicht viel los war und haben ca. 1 Std. benötigt, bis wir das Flughafengebäude verließen. Die Einreise ist ganz leicht und man braucht keine Passfotos mehr oder ausgefüllte Anträge mitbringen. In der Eingangshalle stehen Selbstbedienungsterminals, bei denen man alle benötigten Daten eingibt und dann sofort ein Foto gemacht wird. Sollte jemand Hilfe benötigen ist ein Mitarbeiter da und hilft. Nachdem man alles wie Namen, Passnummer etc. eingegeben hat, erstellt das Terminal eine Einreisebestätigung mit der man dann zum Zahlschalter geht, der gleich unmittelbar neben diesen Terminals ist und bezahlt. Die Zahlung erfolgt problemlos in allen Währungen oder mit Kreditkarten. Pro Visa werden 25 USD oder 46 EUR fällig. Anschließend geht man durch die Passkontrolle und holt seine Koffer. Bevor man das Flughafengebäude verlässt wird ein letztes mal das Gepäck kontrolliert, ob die Koffer auch mit den Gepäckabschitten die auf der Boardingkarte kleben übereinstimmen. Draußen erwartete uns eine Schar an Menschen mit Schildern in der Hand, da viele Gäste vom Flughafen abgeholt werden. Unser Guide kam durch einen Verkehrsstau etwas zu spät. Ein anderer Nepalese hat ihn angerufen und ließ sich seine Dienste gleich mal mit 10 Euro bezahlen. Unser Guide hieß Ohm und sprach sehr gut Deutsch. Daher der Tipp von us, nicht sofort zu verzweifeln, wenn der Guide nicht sofort da steht. Auf Grund des dichten Verkehrs kann es durchaus vorkommen, dass die Guides sich etwas verspäten, was aber die Ausnahme ist, sich daher nicht anreden lassen sondern einfach warten und Ausschau halten.

Fahrt nach Nargakot

Als erstes fuhren wir nach Nargakot, das ca. 35 km außerhalb Kahtmandus auf 2100 m Höhe liegt. 1,5 Stunden dauerte die Fahrt durch ein überfülltes Kathmandu und äußerst schlechte Straßenverhältnisse. Den ersten Stopp auf dem Weg nach Nargakot machten wir nach einer Stunde, bei dem Gold Buddha Shakyamuni. Weiter ging die Fahrt hoch nach Nargakot. Nargakot ist ein Pass auf dessen Passhöhe sich ein Aussichtspunkt befindet, den man nach einem kurzen Fußmarsch erreicht.  Von hier aus sieht man bei guter Sicht den 100 km entfernten Mount Everest und weitere 8-tausender Berge wie Annapurna (8091m), Cho Oyu (8201 m) und viele mehr. Leider hatten wir nicht das Glück, denn durch den starken Dunst sahen wir nur eine weiße Wand am Himmel. Nach einem kurzen Aufenthalt gingen wir zurück zur Passhöhe, wo unser Auto wartete. Auf der Passhöhe gibt es viele kleine Geschäfte und Imbissstände, unser Guide Ohm lud uns zu einem Glas Ingwertee mit Kokuskeksen ein.

Fahrt nach Bhaktapur

Anschließend ging es auf der anderen Seite des Passes hinunter nach Bhaktapur. Dies Strecke war etwas besser zu fahren, so dass wir ca. nach einer Stunde die Kulturerbestadt erreichten. Vieles wurde hier beim letzten Erdbeben 2015 zerstört und befindet sich gerade im Wiederaufbau. Zum Glück haben die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und der älteste Tempel das Beben unbeschadet überstanden und können weiterhin besichtigt werden. Die Geschichte Bahaktapur geht zurück bis ins 8. Jahrhundert und zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert war Bhaktapur sogar die Hauptstadt ganz Nepals. In Bhaktapur haben wir viel von der nepalesischen Kultur kennen gelernt, wie z. B. den Changu Narayan Tempel, das Goldene Tor und den 55 Fenster Palast, um nur Einige davon zu nennen. 1,5 Stunden dauerte unser Spaziergang durch die alte Stadt, bevor uns unser Fahrer am anderen Ende wieder aufnahm.

Zurück nach Kathmandu

Durch dichten Verkehr mit Smog ging es Richtung Kathmandu zu unserem Hotel Kantipur Temple House. Die Strecke ist eigentlich nicht weit und wäre normalerweise in 20 Min. zufahren, wenn der sehr dichte Verkehr nicht wäre. Sowas muss man einmal mit eigenen Augen gesehen haben. Tausende Motorräder zwängen sich mit tausenden von Autos und alten Bussen und Lastwagen durch die Stadt. Nach einer weiteren Stunde und mittlerweile doch schon 20 Stunden in den Knochen kamen wir endlich in unserem Hotel Kantipur Temple House um 16:30 Uhr Ortszeit an. Nach Ankunft hatten wir zwei Stunden Freizeit, bevor wir um 18:30 Uhr auf Einladung des Hotelmanagers Herr Bharat Basnset zum Abendessen in sein Lokal Bhojan Griha abgeholt wurden. Es ist ein besonderes Lokal, das bei einem Besuch Kathmandu's unbedingt auf dem Programm stehen sollte. Eine vorherige Reservierung ist empfehlenswert, da die Plätze begrenzt sind. Es befindet sich in einem 108 Jahre alten Palast, der liebevoll restauriert wurde. Die Mahlzeiten bestehen aus vielen kleinen leckeren Speisen vermischt mit Folkloredarbietungen, die Show mit Essen dauert ca. zwei Stunden. Herr Bharat Basnset spricht sehr gut Deutsch und nach interessanten Gesprächen und vollem Bauch, brachte unser Guide uns zurück ins Hotel wo wir gegen 21:00 Uhr ankamen.

02 Tempel in Bhaktapur web

Der älteste Tempel in Bhaktapur

3

Donnerstag

30.11.17

Kathmandu - Paro - Thimphu

Besichtigungen Hotel Kantipur Temple House und Luxushotel Dwarikas

Um 08:30 Uhr starteten wir unseren Tag mit einem sehr leckeren Frühstück. Das Hotel Kantipur Tempe House legt sehr viel Wert auf Bioprodukte und Nachhaltigkeit. Das Frühstücksbuffet bietet eine gute Auswahl und alles was dem deutschen Gast schmeckt. Eier, Toast, Früchte, Müsli aber auch einheimische Produkte, um nur Einige zu nennen. Der Chef des Hauses persönlich ließ es sich nicht nehmen bei uns zu sitzen, um anschließend gegen 09:00 Uhr mit der Hotelbesichtigung zu beginnen. Das Hotel wurde 1998 errichtet, hat 48 Zimmer, davon ca. 8 Suiten und aktuell eine Executive Suite, eine weitere Executive Suite wird gerade eingerichtet. Das Hotel im Tempelstil wird mit viel Liebe zur Nachhaltigkeit und ökologisch geführt, der Hotelbesitzer ist sehr stolz darauf und möchte dies den Kunden in einem Land wie Nepal auch näher bringen. Neben dem einladenden Vorhof, bietet das Hotel auch eine grüne Wiese, wo jeden Morgen um 08:00 Uhr Yoga und Meditation angeboten wird. Hier sind die Hotelgäste gerne zum Mitmachen eingeladen. Die Zimmer und Bäder sind alle groß und einfach gehalten und sind zum Innenhof gerichtet. Um die Ursprünglichkeit zu bewahren, wird auf eine Heizung in den Räumen verzichtet, dafür hat das Hotel aber eine andere angenehme Lösung gefunden, in jedem Zimmer wir eine Heizdecke vor dem Schlafengehen eingeschaltet und zwei Wärmflaschen rein gelegt. Eine weitere Annehmlichkeit, die wir aber leider nicht besichtigen konnten, ist eine Dachterasse mit einem schönen Blick über das Kathmandutal. Bereits um 09:30 Uhr wurden wir vom Hotel abgeholt und für eine Besichtigung ins nächste Hotel Dwarikas, welches sich nur 10 Min. vom Flughafen entfernt befindet, gebracht. Das Hotel ist einzigartig und ist ein 5* Hotel.  Alleine der Innenhof ist schon eine Sensation. Es gibt insgesamt 83 Zimmer, davon 43 Heritage Junior Suiten und 38 Heritage Deluxe Rooms. Das Hotel ist eine Oase der Ruhe, nach dem man von der vielbefahrenden Hauptstraße das Tor zum Hotel passiert. Es bietet einen Schwimmingpool, der nicht bezeihbar ist und viele weitere Annehmlichkeiten.

Abflug nach Paro in Bhutan

Nach den Besichtigungen fuhren wir schon gegen 11:00 Uhr zum Flughafen Kathmandu. Bereits vor betreten des Flughafens wird man mit der Flugbestätigung und dem Reisepass kontrolliert und deshalb mussten wir zuerst einmal in der Schlange warten. Gut eine Stunde hat alles gedauert, bis wir mit dem Check-In und die ganzen Kontrollen fertig waren. Wichtig ist beim Check-in der Drukair, unbedingt Sitzplätze auf der linken Seite zu reservieren, weil man hier bei gutem Wetter alle Himalaya Berge sieht, wie den höchsten Berg der Welt, den Mount Everest (8848 m), den Cho Oyu (8201 m), den Lhotse (8516 m), den Makalu (8485 m) uvw. Bereits nach 45 Min. Flugzeit erreichten wir Paro in Bhutan. Der Anflug verlief ruhig. Der Flughafen in Paro wurde 2015 um ein weiteres Gebäude erweitert und hat jetzt alles was einen modernen Flughafen ausmacht. Nachdem wir alle Formalitäten erledigt hatten gingen wir zur Gepäckausgabe um unsere Koffer zu holen. Am Ausgang erwartete uns schon Chamula Dorji (unser Agenturchef), der uns nach Timphu brachte. Auf den Weg dorthin besichtigten wir bei dem privaten Kloster Tamcho Goempa, die letzte original erhaltene Kettenbrücke in Bhutan. Leider darf man diese nicht mehr benutzen. Direkt daneben wurde eine moderne Brücke gebaut für Besucher. Nach der Besichtigung des Klosters und der Brücke ging es auf die letzten 20 km bis zum Thimphu Vorort Olakha zu unserem Hotel Ariya. Kurzer Check-In und dann ging es sofort zur den Hotelbesichtigungen.

Hotelbesichtigungen im Vortort von Thimphu in Olakha

Thimphu wächst sehr schnell so das der Vorort Olakha ca. 4 km vor Thimphu schon mit der Hauptstadt zusammen gewachsen ist. Hier wird viel gebaut u. a. auch viele neue Hotels.

Hotel Ariya: Komforthotel, günstiger Aufpreis, sehr ansprechend, große Zimmer, sehr modern, ausreichendes Frühstücksbüffet, aufmerksamer Service, nicht direkt an der Hauptstraße daher ruhiger als die anderen drei Hotels, unser Favorit in der Gegend

Hotel Tara Phendyling: Standardhotel, nur vegetarisches Essen, 38 Zimmer, sehr große Zimmer, ausreichend Platz für ein Zustellbett

Hotel Migmar: Standardhotel, wird viel von Regierungspersonen genutzt, wird durch aktuell um ein zweites Gebäude erweitert, es liegt direkt neben den Tara Phendyling, das erste Gebäude hat 25 Zimmer und der Neubau bekommt 28 Zimmer, wir konnten keine Zimmer besichtigen da alle ausgebucht waren

Hotel White Tara: Standardhotel, wird von vielen indischen Gästen genutzt und liegt direkt an der Hauptstraße, das Hotel ist Eigentum von Mönchen und wird als Hotel vermietet

Hotel Ramada Inn: Komforthotel mit ca. 250 USD Aufpreis pro Nacht und ist daher sehr teuer für die gebotenen Leistungen (Ausstattung etc.), das Hotel besteht seit 2016, sehr schöne traditionelle Zimmer mit geräumigen Bädern und sehr großen Duschen, alle 31 Zimmer mit Balkon

Alle neuen Hotels entsprechen dem europäischen Standard und haben kostenloses WLAN in den Zimmern und im gesamten Hotel. Der Nachteil dieser vier Hotels ist, dass diese 4 km vom Stadtzentrum Thimphus entfernt liegen. Anschließend ging es zurück in unser Hotel Ariya und wir hatten eine Stunde Zeit um uns frisch zu machen, bevor wir uns mit unserem Agentur Chef Chambula Dorji dessen Tochter Deki und deren Mann Penjo zum Essen im Hotelrestaurant trafen.

03  Erstes Treffen Agent Chambula Dorji und Bhutanspezialist Heinrich Heinz web

Agent Chambula Dorj und Bhutan Spezialist Heinrich Heinz 

4

Freitag

01.12.17

Thimphu - Paro - Jakar/Bumthang

Um 08:00 Uhr Frühstück, dann Transfer zum Flughafen Paro, den wir nach einer Stunde erreichten. Wir testeten zum ersten mal den Inlandsflug von Paro nach Bumthang/Jakar. Laut unserer Agentur sind die bhutanischen Inlandsflüge jetzt soweit sehr gut durchführbar, so dass nur noch etwa 20% der Flüge wegen Wetter oder technischen Problemen ausfallen. Um den Blick auf die Berge zu genießen, sollte man auch hier Sitzplätze auf der linken Seite nehmen. Man braucht für die Inlandsflüge keine Immigrationkarte ausfüllen. Der Flug war sehr angenehm und mit einem grandiosen Ausblick über die bhutanischen Berge, unter anderem auf den höchsten Berg in Bhutan, dem Gangkar Puensum (7546 m), auf jeden Fall ein tolles Erlebnis. Nach nur 30 Minuten Flugdauer sind wir auch schon in Bumthang gelandet und wurden dort von unserem Guide Phuntso und unserem Fahrer Palden abgeholt.

Bumthang/Jakar: Die Region Bumthang mit der gleichnamigen Ortschaft Bumthang (auch Jakar genannt) liegt auf 2600 m und ist der Beginn des Ostens Bhutans. In Jakar ist ebenfalls der Bauboom ausgebrochen und viele neue Hotels und Häuser sind in den letzten Jahren entstanden.

Im Anschluss fuhren wir in das Ugen Dema Homestay für ein traditionelles bhutanisches Mittagessen. Unser Besichtigungsprogramm beginnt mit:  

Hotel Swiss Guest House: Ein Standardhotel das sich seit der letzten Besichtigung 2013 weiterhin in gutem Zustand befindet, siehe Website http://www.bhutan-travel.de/index.php/hotels-in-bhutan/16-hotelbeschreibungen/66-hotel-swiss-guesthouse-jakar

Hotel Samyae Resort: Das neu im bhutanischen Stil gebaute Komforthotel mit 54 Zimmern ist für bhutanische Verhältnisse sehr groß und wir daher meistens von Gruppen bevorzugt.

Hotel River Lodge: Ist ein Standardhotel seit 1997 und wird von seinem herzlichen Besitzer liebevoll geführt. Die 30 Zimmer sind gemütlich und mit kleinen Extras, wie einem zusätzlichen kleinen Vorraum mit großen Panoramafenster mit Blick auf den Fluss (eine Art Wintergarten) ausgestattet, besonders die Zimmer R110 - R114, R119 haben zusätzlichen einen Balkon und einen kleinen Holzhofen. Die Bäder sind einfach, aber sauber und mit dem nötigsten ausgestattet. Das Hotel wird viel von den Veranstaltern Studiosus und Ikarus Reisengebucht und beherbergt daher viele Reisegruppen.

Hotel Phuntsho Guest House: Die 8 Standardzimmer im Cottagestil sind alle einfach aber gemütlich und mit Holzofen ausgestattet. Es hat äußerst einfache Bäder. Der Inhaber spricht leider weder Englisch noch Deutsch und ist der Onkel unseres Guides Phuntso.

Hotel Yugarling Resort: Das Komforthotel ist in schlechtem Zustand, abgewohnt und mit Schimmel in den Bädern und wird auf der Homepage schöner dargestellt als es wirklich ist. Auch von unserem Guide haben wir die Info erhalten, dass er Kunden umquartieren musste, da das Essen ebenfalls von schlechter Qualität war. Das Hotel hat dringend Renvierungsbedarf. Es befindet sich daher nicht in unserer Hotelliste

Hotel Jakar Village Lodge: Das ist eines der drei 4* Hotels in Bumthang, das aber als Standardhotel geführt wird. Das Hotel ist ebenfalls im bhutanischen Stil gehalten, Rezeption und Restaurant sind gemütlich eingerichtet und mit allem Nötigen ausgestattet. Die Zimmer sind sauber und einige mit Balkon und Hängesessel ausgestattet. Die Bäder sind sauber und einige schon renoviert und mit Massagedusche ausgestattet. Die anderen Bäder sind mit Badewanne in der auch eine Duschmöglichkeit besteht.  Bei unserer Ankunft um 16:30 Uhr hatte das Hotel bereits seit 15:00 Uhr Stromausfall. Das kann in Bhutan immer mal wieder vorkommen. Zur Begrüßung gab es Tee und Gebäck. Da in diesem Hotel vier unserer Bhutan Travel Gäste ebenfalls Station machten, ließen wir für das Abendessen einen gemeinsamen Tisch herrichten. Die Gäste waren sehr überrascht und sehr erfreut uns hier in Bhutan zu treffen. Wir verbrachten einen schönen Abend bei gutem Essen und Wein.

04 Mittagspause im Farmhouse in Jakar web

Besuch in einem bhutanischen Farmhouse

v.l.n.r: Bhutan Travel Inhaber Heinrich Heinz, Farmhousebesitzerin und Bhutan Travel Mitarbeiterin Eugenie Krüger

5

Samstag

02.12.17

Bumthang und Umgebung

Nach dem Frühstück um 09:15 Uhr starteten wir unseren 5. Tag in Richtung Tang-Tal zum Orgyencheling Palast inkl. Museum (Trescher Reiseführer S. 244), das 2001 errichtet wurde und das Leben der höher gestellten Bhutaner aus dem 14. Jahrhundert mit Originalartefakten darstellt. Seit 2016 gibt es auf dieser Strecke bis 30 km eine Teerstraße und die letzten 5 km weiterhin eine Schotterstraße, auf Grund der bescheidenen Straßenverhältnisse habe wir für 35 km 1,5 Stunden gebraucht. Oben angekommen, trafen wir den Palast- und Museumsverwalter schweizer Herkunft. Er bietet seit Kurzem auch Übernachtungsmöglichkeiten im Palastgebäude an. Die Zimmer sind landestypisch und einfach ausgestattet und jeder Raum beinhaltet ein antikes Möbelstück, die Sanitäreneinrichtungen entsprechen unseren westeuropäischen Standards. Einige wenige Zimmer haben im Badezimmer sogar eine Bodenheizung. Zurück in Jakar aßen wir im Phuntsho Guest House traditionell zu Mittag und trafen unsere Gäste, die gerade ebenfalls das Land des Glücks bereisen. Im Anschluss ging es weiter zum nahegelegenen Jakar Dzong. Ein Dzong ist eine Burg die zur Hälfte von Mönchen und zur anderen Hälfe von der Regierung genutzt wird (ausführlichere Beschreibung siehe http://www.bhutan-travel.de/index.php/ausflugsmoeglichkeiten/17-ausfluege/81-der-jakar-dzong-in-bumthang)

Weiter ging es ins Kloster Tamshing Lhakhang, das den ältesten Tempel Kenchogsum Bhutans beinhaltet. Der Tempel stammt aus dem 9. Jahrhundert und wurde vom tibetischen König Thrisong Duetsen errichtet. Zu Fuß ging es auf die andere Seite des Flusses zum Kloster Kurje Lhakhang, wo die Muttekönigin verbrannt wurde und tausende kleine Statuen von Guru Rinpoche dargestellt sind (mehr Infos unter http://www.bhutan-travel.de/index.php/ausflugsmoeglichkeiten/17-ausfluege/178-das-kloster-kurje-lhakhang). Per Auto fuhren wir ins älteste Kloster Jampey, in dem der Buddha der Zukunft, Jampa zu besichtigen ist. Auf der Rückfahrt zu unserem Übernachtungshotel besichtigten wir noch folgende Hotels:

Hotel Rincheling: Das gemütliche Hotel mit 26 Zimmern davon 19 Standard, 5 Deluxe und 2 Suiten, entspricht einem Standardhotel. Das Suitengebäude wurde komplett renoviert und bietet viel Platz und ein sehr großzügiges Badezimmer. Die Standardzimmer sind liebevoll eingerichtet und haben einen Holzofen, die Bäder sind mit dem wichtigsten ausgestattet.

Hotel Mountain Resort: Das neue Komforthotel bietet seit ca. 2016 ein neues Hauptgebäude mit 24 geräumigen Zimmern und sind in einem modernen Stil eingerichtet. Die zwei Nebengebäude bestehen seit 20 Jahren und sind mit einfachen Zimmern mit dem nötigsten ausgestattet. Diese werden jedoch erst vergeben, wenn das Hauptgebäude ausgebucht ist. Besonders ansprechend ist die Lobby mit offenem Kamin und großem Restaurant.

Bereits im Dunkeln um 18:00 Uhr erreichten wir unser Hotel für die Nacht, das Hotel Valley View. In dem wir nur noch die Zimmer bezogen und um 19:00 Uhr zum Abendessen gingen. Die Besichtigung verlegten wir auf den nächsten Morgen.

05 Vor dem Kloster Kurje Lhakhang web

Die Bhutanspezialisten im Hof des Kloster Kurje Lhakhang

6

Sonntag

03.12.17

Festival im Tang-Tal - Trongsa - Phobjikha

Heute haben wir außerplanmäßig, was bei einer Bhutan Reise durchaus vorkommen kann, ein anderes Festival besucht, als geplant. Um 07:40 Uhr starteten wir von unserem Hotel wieder Richtung Tang-Tal und besucht spontan das kleine Chojam Kloster Festival in einem höher gelegenen Dorf. Wir kamen pünktlich um 09:00 Uhr an. Die Festivals gehen in der Regel von 09:00 - 16:00 Uhr, können zeitlich aber auch variieren. Wir konnten aber leider das Festival nicht ganz besuchen und sind bereits nach einer Stunde wieder Richtung Bumthang und von dort weiter Richtung Westen nach Trongsa gefahren. Nach ca. 1 Stunde Fahrzeit machten wir im Chumey-Tal im Hotel Chumey Nature Resort eine Mittagspause mit einem anschließendem Rundgang. Das Hotel bietet drei Suiten im Haupthaus mit wunderschönen Blick auf den Königspalast, wo die Königsfamilie bei einem Besuch in Bumthang nächtigt. Neben dem Haupthaus befinden sich aktuell 4 Cottages und 2 weitere sind gerade im Bau. Auch in den Cottages gibt es eine Suite auf zwei Etagen und Standardzimmer auf einer Ebene. Die Zimmer sind liebevoll und gemütlich eingerichtet.

Auf dem Weg weiter Richtung Westen erreichten wir nach ca. 30 Min. den Yotongla Plass auf 3417 m Höhe. Nach einer kurzen Fotopause fuhren wir auch schon wieder weiter. Den Ort Trongsa erreichten wir nach 1,5 Stunden Fahrzeit und auch dort haben wir ein kleines Guest House mit Blick auf die Rückseite des Trongsa Dzongs besichtigt. Die Fahrt zum bekannten Chendebji Chorten beträgt zwar nur 40 km, aber für diese Strecke haben wir auf den bhutanischen Straßen ca. 2 Std. gebraucht. Den Pelela-Pass auf 3364 m Höhe erreichten wir nach einer weiteren Stunde Fahrzeit, die Entfernung ab dem Chendebji Chorten sind 27 km. Jedoch sind auf dieser Strecke mehrere Teilstrecken bereits geteert. Erst bei Dunkelheit erreichten wir den Pass nach einer sehr anstrengenden Fahrt, dasa es hierbei nur für ein schnelles Foto gereicht hat. Die Weiterfahrt in unser Übernachtungshotel, die Gangtey Lodge dauert vom Pelela Pass dann auch nur noch ca. 30 min.

Bei Ankunft in unserem Übernachtungshotel Gangtey Goenpa Lodge, diesem wundervollen Luxushotel, wurden wir mit einem bhutanesischen Gesang begrüßt. Nach einer kurzen Einweisung des Hotelmanagers Mark Wright, bekamen wir nach der heutigen holprigen Fahrt eine kleine Nackenmassagen, die überaus gut getan hat. Nach einem schnellen Bezug unserer Zimmer, genoßen wir das leckere Abendessen und ließen den Abend bei einem Kaminfeuer im eigenen Zimmer ausklinken. Die Besichtung des Hotel verlegten wir auf den nächsten Morgen vor dem Frühstück.

06 Festivaltaenzer in Tang web

Bhutanische Männer in ihren besten Gewändern beim Festivaltanz

7

Montag

04.12.17

Phobjikha - Wangdue - Punakha

Der Tag begann heute um 09:00 Uhr mit Abfahrt zum Gangtey Kloster, wo gerade junge Mönche ihre Prüfungen kniend und auf dem kalten Steinboden ablegten, anschließend besichtigten wir das gegenüberliegende Monastery Guest House Thegchenphodrrang auf 3045 m. Die Fahrt ging dann weiter ins Phobjikha Tal auf 2860 m zum Crane Center (Kranich-Informationszentrum) runter, von wo aus die Schwarzhalskraniche gut beobachtet werden können und viele weitere Informationen über die Kraniche nach zu lesen sind. Das Phobjikha Tal ist bekannt für die Sichtung der Kraniche, gute Chancen hat man in der Zeit zwischen Oktober und Februar, wenn die Vögel den Winter über im Tal verbringen und dann im Sommer nach Tibet weiterfliegen.

Wir besuchten das Tal um auch ein paar Hotels in der Gegend zu besichtigen.

Hotel Wangchuk Lodge: Die kleine Lodge besitzt insgesamt 8 Zimmer und zwei davon mit Kranichblick. Die Lage der Lodge ist einzigartig und bietet einfachste Unterkünfte für einen preiswerten Aufenthalt.

Hotel Dewachen: Das Standardhotel, dass einem Komforthotel gleichkommt hat 28 Zimmer und 4 davon mit Queensize Betten. Seit zwei Jahren hat das Hotel um ein weiters Gebäude erweitert. Die Zimmer sind gemütlich und herzlich eingerichtet und bieten einen schönen Blick auf das Tal, mit dem Fernglas bekommt man auch die Schwarzhalskraniche zu sehen.

Hotel Yue Lo Ki Guest House: bietet 10 Zimmer im alten Gebäude und 8 Zimmer im neuen Gebäude. Die Unterkunft ist einfach und ist eine gute Alternative zum Hotel Dewachen, das gleich daneben liegt.

Hotel Karma Farm House: Diese Unterkunft bietet einzigartiges und authentisches Reisen direkt bei einer bhutanischen Familie. Die Gäste schlafen auf dünnen Matten im Gebetszimmer der Familie und werden liebevoll und gastfreundschaftlich aufgenommen und verpflegt, mehr Bhutan geht nicht. Das Haus befindet sich mitten im Tal und umgeben von der Ursprünglichkeit des Landes.

Auf unserer Weiterfahrt Richtung Wangdue machten wir nach ca. einer Stunde eine Mittagspause im Restaurant Kunaphen, neben dem gerade ein Hotel errichtet wird, das sich für einen Stopp auf einer langen Strecke sehr gut eignet. Um 15:00 Uhr kamen wir im alten Teil der Stadt Wangdue an und fuhren über eine sehr schmale und steile Straße zum Eco Lodge Wangdue.

Die neue Stadt Wangdue liegt nur auf 1600 m und hat daher ein subtropisches Klima. Wir hatten hier 23 Grad und haben so gar Palmen gesehen. Die alte Stadt Wangdue wurde ab 2013 renaturalisiert und es wurde im Tal eine völlig neue Stadt erbaut. Seit unserem letzten Besuch 2014 ist die Stadt extrem gewachsen. Hoch über der Stadt steht der Wangdue Dzong, der 2012 einem Feuer, das durch Butterlampen ausgelöst wurde, dem Feuer zum Opfer viel.  Wie der Dzong vorher ausgesehen hat und seine Zerstörung können Sie auf http://www.bhutan-travel.de/index.php/ausflugsmoeglichkeiten/17-ausfluege/109-der-dzong-von-wangdue sehen.

Hotel Wangdue Eco Lodge: Das Komforthotel mit 4 Gebäuden mit á 2 Zimmern hat eine sagenhafte Lage auf dem Hügel mit Blick auf den Wangdue Dzong, der leider immer noch nach einem Brand im Jahr 2012 wieder aufgebaut wird. Das Hotel ist sehr ökologisch, baut sein eigenes Obst und Gemüse an und verwendet nur lokale Produkte. Von Wangdue weiter Richtung Punakha sind wir kurz in dem Vorort Lobesa in dem Hotel Vara zur Besichtung hochgefahren.

Hotel Vara: Das Standardhotel bietet 19 Zimmer und weitere Zimmer befinden sich im Bau. Das Hotel bietet einen schönen Blick übers Tal, aber leider benötigt das Hotel noch ein paar Renovierungsarbeiten und in manchen Bereich wie dem Restaurant ist es etwas lieblos dargestellt, im Vergleich zu den anderen besichtigten Hotels. Nicht weit vom Hotel Vara, haben wir das nächste Haus besucht, dass Komforthotel RKPO.

Hotel Green Resort RKPO:  Das Komforthotel besteht erst seit drei Jahren und ist mit 37 Zimmern das größte Hotel auf unsere Besichtigungstour. Alle Zimmer bieten einen Blick auf den Tempel Chime Lhakhang. Die Zimmer sind sehr groß und bieten große Bäder mit Dusche und freistehender Badewanne, beim genauen hinsehen, sind diese mit ein paar kleinen Macken versehen.

Der Tag endete für uns mit der Anfahrt unserer Übernachtungshotels Dhensa. Das Luxushotel war bei dem letzten Besuch von Herrn Heinz und Frau Meier (ehem. Huber) noch nicht ganz fertig gewesen, daher ist es schön zu sehen was aus diesem schicken Boutiquehotel geworden ist.

07 Besuch im Kranich Center in Phobjikha web

Eugenie Krüger und Heinrich Heinz beim Besuch des Kranich Centers

8

Dienstag

05.12.17

Punakha/Wangdue

Hotel Dhensa Boutique Resort: Bereits um 07: 30 Uhr fingen wir mit der Besichtigung des Dhensa Boutique Reosrts an. Es ist ein 4,5*Hotel im modernen Still. Alle Suiten sind gleich ausgestattet sehr geräumig mit Klimaanlage und großen modernen Bad mit freistehender Badewanne.  Das Hotel ist an den Berg gebaut. Das erste Gebäude auf das man trifft nach Ankunft ist die Rezeption mit Sitzbereich. Hier wird man freundlich Empfangen mit Tee, heißem Tuch und einen bhutanischen Schal. Dann geht es über Stufen zu den Suitegebäuden. In jedem Gebäude befinden sich 4 Suiten. Das Hotel verfügt über ein modernes Wellnessgebäude und das Restaurant mit Sonnenterrasse befindet sich ebenfalls wieder in einem separaten Gebäude mit tollen Blick auf das Punakha-Tal. Der einzige Nachteil bei diesem tollen Luxushotel, ist, dass die schönen Bäder der Suiten nicht beheizt sind und daher etwas kühl. MAn kann aber einfach die Badtüre offen lassen, so strömt die warme Luft von der Suite auch in das Bad.

Nach dem Frühstück starteten wir unsere Weiterfahrt zum Punakha Hospital, dass von ProBhutan e.V. 1997 mit Hilfe von Spendengeldern aufgebaut worden ist. Das Krankenhaus befindet sich nicht weit vom Punakha Dzong entfernt, in dem vier Ärzte die Patienten betreuen. Im Anschluss besichtigten wir ein Hotel hoch oben über Punakha.

Hotel Zhingkham Resort: Das Standardhotel hat eine einzigartige Lage mit wunderbaren Blick auf das Punakha-Tal und ist seit zwei Jahren im Betrieb. Das Hotel mit 40 Zimmern bietet in jedem Zimmer einen Balkon und ein modernes Bad mit großer Dusche. Besonders die Zimmer im Gebäude 1 (101 - 108) haben freie Sicht auf den bekannten Punakha Dzong ohne Sichteinschränkung. Das Restaurant befindet sich in einem separaten Gebäude mit Terrasse und hat ebenfalls Sicht auf das Tal auf den Punakha Dzong.

Unser Programm ging weiter, etwas ausserhalb von Punakha befindet sich einer der schönsten Chorten, dem Khamsum Yulley Chorten. Der Weg zum Chorten beginnt mit der Überquerung des Muchi-Flusses über eine Eisenbrücke (1275 m) und der Aufstieg dauert 45 Min. bis auf 1449 m. Der Weg geht zum Teil recht steil hoch und ist für Personen mit Gehproblemen ungeeignet. Oben angekommen, entschädigt der Anblick des Chorten den anstrengenden Weg, aber nicht nur der Chorten sondern auch die liebevolle Gartenanlage um den Chorten herum, ist beeindruckend. Der Chorten wurde 2004, zu Ehren der Mutter des 5. Königs gebaut und verteilt sich auf vier Ebenen, wobei die höchste die Aussichtsplattform ist und einen herrlichen Rundumblick über das Punakha-Tal bietet. Die detailgetreuen Wandmalereien und Skulpturen sind wunderschön und ehrfürchtig. Der Absteig dauert dann nur noch ca. 30 Min. Das Mittagessen durften wir wieder bei einer bhutanischen Familie verbringen.

Das Chime Lhakang Homestay: Von der Hauptstraße führt eine Schotterstraße zum Farm House, dass sich in der Nähe des Chime Lhakang Klosters (Fruchtbarkeitstempel) in einem ganz kleinen ursprünglichen Dorf befindet. Die Familie hat uns sehr herzlich empfangen und uns eine Führung durch ihr bescheidenes Haus gegeben. Das Mittagessen haben wir dann mit unserem Guide und Fahrer zusammen in einem separaten Raum, ganz traditionell auf dem Boden eingenommen. Der Hausherr war sehr bemüht und uns ein wunderbares und leckeres bhutanisches Mittagessen serviert. Die Familie bietet auch Schlafmöglichkeiten an um das authentische Leben der Bhutaner noch näher kennen zu lernen. Für die Gäste wird das Gebetszimmer zur Verfügung gestellt. Geschlafen wird auf dünnen aber weiche Matratzen auf dem Boden. Die Toilette entspricht dem westlichen Standards, was nicht in jedem Homestay üblich ist.

Hotel Meri Puensum: Das Standardhotel bietet 33 saubere aber etwas abgewöhnte Zimmer an. Es ist an einen Hang gebaut, bietet aber leider keinen Talblick. Die Badfenster haben zum Teil noch Lamellen und daher kann es im Winter recht kalt werden. Ist auf jeden Fall eine Alternative, falls die anderen Hotels ausgebucht sind.

Hotel Dunchen: Standardhotel mit 32 Zimmer, das direkt am Fluss liegt und nur das Deluxezimmer #103 mit Flussblick ist zu empfehlen. Die Bäder sind leider renovierungbedürftigt.

Hotel Khuru Resort: Standardhotel mit guter Lage, direkt am Fluss, nur einige Zimmergebäude haben daher uneingeschränkten Flussblick, die in zweiter Reihe dann leider nicht mehr. Die 48 Zimmer sind groß und bieten angenehme Bäder, jedoch mussten 5 Zimmer wegen einem Wasserproblem renoviert werden. Das erst ein Jahr alte Hotel ist etwas lieblos gehalten und ist nur ideal für Gruppen, auf Grund seiner Größe.

Hotel Pema Karpo: Dieses Standardhotel mit Krankenhauscharakter ist viel zu groß und die Bäder in den Zimmern sind äußerst einfach. Für unserer Erwartungen an ein gutes Standardhotel leider ein absolutes No Go.

08 Vor dem Punakha Dzong web

Eugenie Krüger und Heinrich Heinz vor dem schönsten Dzong des Landes ,dem Punakha Dzong.

9

Mittwoch

06.12.17

Punakha - Dochula Pass - Thimphu

Vor dem Frühstück besichtigten wir noch unser Übernachtungshotel Drubchhu.

Hotel Drubchhu: Das Hotel verfügt über große Zimmer mit großem Bad. Es sind mehrere Zimmergebäude. Die meisten Zimmer haben Talblick. Das Hotel verfügt über insgesamt 27 Zimmer. Die Rezeption ist im bhutanischen Stil sehr freundlich eingerichtet. Das Restaurant hat ebenfalls einen tollen Talblick und beim Frühstück wird man von der Morgensonne begrüßt. Beim Abendessen gestern hatten wir leider die gewohnten bhutanischen Köstlichkeiten vermisst.

Nach dem Frühstück starteten wir unserer Tour um 09:00 Uhr Richtung Dochula-Pass und erreichten diesen nach einer Stunde Fahrzeit auf der neuen gut ausgebauten Straße. Vor dem Pass besichtigten wir noch das nahegelegenen Hotel.

Hotel Dochula Resort: Das Standardhotel befindet sich auf 3078 m Höhe und bietet einen fantastischen Panaramoblick über die großen Berge Bhutans. Die Zimmer haben einen Hüttencharakter und sind sehr liebevoll eingerichtet mit einem Holzofen in der Mitte der Zimmer und ebenfalls einen sagenhaften Ausblick. Die Bäder sind sehr groß und mit dem westlichen Standards ausgestattet. Ebenso hat das Hotel mehrere Aussichtplattformen, eine sogar mit Fernglas um einen noch genaueren Blick auf die Berge zu bekommen. Die beste Zeit dafür ist der frühe Morgen, wenn der Nebel noch unten im Tal liegt. Das Hotel bietet außerdem einen kleinen Souverniershop und eine Außenterrasse mit Kamin.

Im Anschluss sind wir die wenigen Kilometer noch weiter hoch zum Dochula-Pass gefahren. Der Pass befindet sich auf 3116 m Höhe. Auf einer Verkehrsinsel wurde im Jahr 2005  108 rechteckige Chorten errichtet, die an die 108 Bücher der Leere des Buddhas erinnern sollen. Durch den zunehmenden Tourismus wurde auf der gegebenüberliegen Seite beim großen Parkplatz eine Cafetaria errichtet. Gerade im Bau befindet sich ein weiteres Restaurant, welches sich neben den Chorten befindet. Zudem wurde ein royales Gebäude nur für das Königshaus errichtet. Der Druk Wangyal Lhakhang Tempel, der etwas erhöht auf dem Hügel gegenüber den 108 Chorten liegt, sollte unbedingt besucht werden, da man von hier aus die besten Fotos der Chorten machen kann. Der Tempel ist noch relativ neu und ist der Einzige, dessen innere Wandmalereien, die 5 bhutanischen Könige und zum Schluss die gesamte aktuelle Königsfamilie abbildet. Dieser Tempel beinhaltet natürlich auch die wichtigsten bhuddistischen Statuen, in der Mitte den Buddha der Gegenwart, links Guru Rinpoche und rechts den Shabdrung Ngawang Namgyal. Das ist der einzige Tempel auf unserer Reise, der eine separate Nische besitzt, welche ausschließlich für Männer zugänglich ist.

Auf dem Weg Richtung Thimphu, ca. nach 15 km erreicht man einen Aussichtspunkt, von dem aus der der große Goldbuddha und der älteste Dzong Bhutans, der Semtokha Dzong gleichzeitig zu sehen ist. Mehr zum Semtoka Dzong auf unsere Seite http://www.bhutan-travel.de/index.php/ausflugsmoeglichkeiten/17-ausfluege/215-semtokha-dzong.

Nach weiteren 7 km erreichten wir mittags die Hauptstadt Timphu. Durch die fertige und gut ausgebaute Straße hat sich die Fahrzeit von Punakha nach Thimphu von 4 Stunden auf 2 Stunden halbiert. Zum Mittagessen sind wir von unserer Agentur Bhutan Dorji Holidays mit zwei weiteren Gästen unserers Reisebüros in die beste Pizzeria von Bhutan eingeladen. Für einen kurzen Shoppingbesuch sind wir im Anschluss nur eine Querstraße runter auf die Hauptstraße gegangen, um in einem Stoffladen die traditionellen bhutanischen Trachten zu kaufen.

Anschließend fuhren wir zum Textil-Museum "Royal Textile Academy", das 2013 errichtet wurde, es bietet einen tollen Eindruck über die Entstehung und Geheimnisse der traditionellen Trachten udn Gewänder der verschiedenen Distrikte Bhutans. Ein kurzer Besuch sollte auf jeden Fall in die Reiserouten eingebaut werden.

Weiter ging es zum großen Goldbuddha. Die größte Statue eines Buddhas weltweit steht in Bhutan. Diese erreichten wir nach ca. 15 Min Fahreit. Baubeginn war 2008 und bis heute ist der Platz noch nicht ganz fertig. Tipp: der Besuch ist am schönsten bei der Morgensonne, wenn der Buddha von vorne beschienen wird und noch kein Wind geht (mehr Infos siehe http://www.bhutan-travel.de/index.php/ausflugsmoeglichkeiten/17-ausfluege/80-der-groesste-buddha-der-welt)

Der National Memorial Chorten befindet sich im Zentrum Thimphus und ist einer der meistbesuchtesten Stupas Bhutans (mehr Infos siehe http://www.bhutan-travel.de/index.php/ausflugsmoeglichkeiten/17-ausfluege/102-thimphu-stupa-national-memorial-choeten)

Die Hotelbesichtigung in Thimphu ging los mit:

Hotel Thimphu Tower: Das zentrale Standardhotel auf 5 Etagen befindet sich gegenüber dem Zentralplatz und bietet schöne große Zimmer mit modernen Bädern. Das Hotel hat auf jeder Etage 4 Zimmer mit Stadtblick und ist sehr ansprechend, siehe Homepage.

Hotel Druk: Das Komforthotel Druk ist äußerlich sehr unscheinbar, sobald man die Türen des Hotels betritt, wird man sehr positiv überrascht. Das Hotel bietet 12 Suiten die farblich in Gold gehalten wird und 40 Deluxezimmer in Rot. Die Standardzimmer sind in Grau und Grün geführt. Das Hotel entspricht mehr einer Deluxekategorie und ist unser absoluter Favorit dieses Tages.

Hotel Gakyl: Das Standardhotel Gakyl bietet etwas kleinere Zimmer und normale Bäder. Das Hotel befindet sich unmittelbar neben dem Hotel Druk.

Zum Schluss des Tages besuchten wir den wichtigsten Dzong Bhutans, den Thimpuh Dzong. 1641 wurde der Dzong ohne einen Nagel und Zement errichtet und bietet aktuell den Sitz der Regierung Bhutans. Es gibt zwei Eingänge, einen für den König und die Minister und einen für die öffentliche Bevölkerung. Jeden Tag in der früh wird zeremoniell die bhutanische Flagge gehisst und jeden Tag um 17:00 Uhr wird dieselbe Flagge mit allen offiziellen Ehren wieder eingezogen (mehr zum Dzong siehe http://www.bhutan-travel.de/index.php/ausflugsmoeglichkeiten/17-ausfluege/103-tashichoedzong-der-dzong-von-thimphu)

09 Die 108 Choerten auf dem Dochula Pass web

Die Bhutanspezialisten vor den 108 Chorten auf dem Dochula-Pass

10 Besuch beim groessten Buddha der Welt in Thimphu web

Der größte Buddha der Welt mit 51 m steht in Thimphu

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Donnerstag

07.12.17

Thimphu

Bereits um 07:45 Uhr starteten wir mit der ersten Besichtung unseres Übernachtungshotels.

Hotel Jambayang Resort: Das Standardhotel liegt etwas außerhalb von Thimphu erhöht am Berg mit einer tollen Sicht auf die Stadt Thimphu und wenn man vom Balkon aus leicht nach links schaut sieht man den großen Goldbhudda. Die 22 Zimmer haben alle einen tollen Blick auf die Stadt. Die Zimmer sind geräumig aber etwas niedriger mit abgesetzter Decke. Das Bad ist ok, weißt aber leichte Verbrauchsspuren auf. Besonders auffällig in den Zimmer ist, dass es richtig warm war, da zwei Elektroheizungen zur Verfügung standen. Da das Hotel am Berg liegt ist es nicht geeignet für Kunden die Probleme mit dem Gehen/Laufen haben. Die Rezeption ist im bhutanischen Still eingerichtet. Das Restaurant wird gerade renoviert. Von der Rezeption aus führt ein schmaler überdachter Weg zum Restaurant. Momentan wir die Barbeque-Hall als Restaurant verwendet die etwas nüchtern aber ok eingerichtet ist. Das Hotel verfügt auch zwischen dem Restaurant und der Barbeque.Hall über einen Außenplatz zum Grillen mit Lagerfeuerstelle. Besonders erwähnen möchten wir hier auch das gute Essen. Das Hotel ist zwar etwas älter aber als Alternative wenn jemand den Blick auf die Stadt Thimphu bevorzugt, kann man es gerne verwenden.

Hotel Namselig Boutique: Das Standardhotel hat 24 Zimmer, davon sind 11 Standard und 13 Deluxe mit 5 Farbkonzepten. Die Bäder lassen leider zu wünschen übrig, die Zimmer, Lobby und Restaurant machen einen schönen und wohnlichen Eindruck. Das Hotel liegt zwar in einer Seitenstraße aber dennoch nur wenige Schritte vom zentralen Platz entfernt.

Hotel Osel: Das Hotel liegt schräg gegenüber vom Hotel Namselin Boutique und ebenfalls nur wenige Schritte vom zentralen Platz entfernt. Das Hotel ist drei Jahre alt und hat 35 Zimmer, 11 davon Standard und 4 Deluxe. Die Zimmer sind sehr schön und die Bäder entsprechen den westlichen Standards. Das Hotel ist gemütlich und warm und das Restaurant bietet eine Terrasse, wo man bei milden Klima gemütlich draußen frühstücken kann. Aktuell befindet sich gegenüber dem Hotel eine Baustelle, die aber im Laufe der nächsten Monate fertig sein soll.

Hotel Namgay Heritage: Schon bei der Auffahrt in das tolle Komforthotel beindruckt es mit der äußerlichen Optik eines bhutanischen Tempels. Auch im Inneren enttäuscht das Hotel nicht, das Konzept durchzieht das ganze Haus. Die 41 Zimmer haben alle einen kleinen Gebetsstuhl als Dekoration. Der Spa Bereich war vor vier Jahren beim letzten Besuch noch im Bau, nun ist dieser auch fertig gestellt. Das Hotel hat nun ein Schwimmbad und ein paar Wellnessräumen. Das Schwimmbad und der Spa ist leider nicht so optimal wie das restliche Hotel, es gibt noch einige Macken und die Räume entsprechen auch nicht den westlichen Erwartungen an einen Wellnessbereich.

Hotel La Meridien Thimphu: Das neue Luxushotel der namenhaften internationalen Hotelkette besteht seit zwei Jahren in Thimphu. Die 63 Zimmer entsprechen den Erwartungen eines La Meridien Hotels und es ist mit allem Komfort ausgestattet. Das Hotel ist modern und mit typischen bhutanischen Ornamenten dekoriert, die das Land wiederspiegeln. Die wunderbare Lage, nahe dem Memorial Chorten, topt das Hotel nochmal.

Hotel Zhiwa Ling Ascent: Das neue Komforthotel besteht erst seit ca. einem halben Jahr und ist abseits des Zentrums in ca. 10 Min. per Auto erreichbar. Die Lage über der Stadt mitten in der Natur ist für Ruhesuchende und Naturliebhaber super geeignet. Das Hotel ist modern aber trotzdem gemütlich und die 20 Zimmer sind wunderschön gestaltet, besonders die Premium Plus Zimmer mit Panoramafenster.

Hotel Dechen: Das neue Standardhotel, ebenfalls abseits des Zentrums liegt ruhig in einem kleinen Dorf. Per Auto ist das Zentrum in ca. 10 Min. erreichbar. Das Hotel ist noch nicht ganz fertig, aber 2018 kann das Hotel bereits gebucht werden. Der Besitzer des Hauses ist die Cousine unserer Agentin Deki Dorji. Das moderne Hotel hat schöne und große Zimmer und vor allem auch mordene Bäder, die sich sehen lassen können. Die 15 Zimmer des hotels sind über zwei Etagen verteilt. Pro Etage gibt es es eine schöne Suite.

Hotel Dorji Elements: Dieses Standardhotel liegt wieder im Zentrum an einer der zwei Hauptverkehrsstraßen von Thimphu. Die 24 Zimmer, davon 4 Suiten und 4 Deluxe und die restlichen Zimmer sind Standard, bieten eine saubere und geräumige Unterkunft. Die Suiten haben alle noch eine kleine Küche und einige mit Balkon. Die Bäder sind mit neuen Amaturen ausgestattet und sauber. Zu Fuß sind auch die schönen Marktstände für tolle Souvenirs erreichbar.

Das Mittagessen verbrachten wir im Restaurant Cum Bar nähe des Post Office Bhutan, wo Geldwechseln möglich ist und daneben in einem kleinen Geschäft Briefmarken und Postkarten gekauft werden können.  Das Restaurant bietet für Touristen typisches bhutanisches Essen und schmeckt sehr gut. Im Anschluss ging unserer Besichtungstour weiter.

Hotel City: Das moderne und große Standarhotel befindet sich nicht weit vom Restaurant in einer Seitenstraße von der Hauptstraße entfernt und in der Nähe der Markthalle. Es bietet sehr große Zimmer und zwei noch größere Suiten. Die Bäder sind in Ordnung.

Hotel Wangchuk:  Standardhotel direkt an der Hauptstraße, bietet 27 Zimmer, die alle gute und westliche Bäder haben.

Zum Ende der Besichtigung und auf dem Weg zurück zum Hotel machten wir noch bei den Marktständen einen Stopp um ein paar typische selbstgemachte Souvenies kaufen zu können. Der Abend endete mit einem Besuch bei unserer Agentur Bhutan Dorji Holidays, die uns zu einem leckern Abendessen bei sich zu Hause eingeladen hat.

10a Hotelbesichtigungen Thimphu web 

Nach wie vor eines der schönsten Hotels in Thimphu, das Komforthotel Namgay Heritage

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Freitag

08.12.17

Thimphu - Ha

Am nächsten Morgen ging es um 08:30 Uhr in der Früh nochmal zum Goldbuddha, diese Zeit ist ideal, da zum einen die Morgensonne den Buddha wunderbar von vorne bescheint und zum anderen zu dieser Tageszeit kaum Besucher oben sind und man den Goldbuddha für sich ganz alleine hat. Da hat sich dann das frühe Aufstehen auf jeden Fall gelohnt. Im Anschluss ging es für uns weiter wieder Richtung Paro und dann weiter nach Ha. Auf der Strecke überquert man den Chelela-Pass, den wir von Thimphu in ca. 2,5 Std. (78 km) und von Paro in 1,5 Std. (35 km) erreicht haben. Oben auf 3988 m Höhe angekommen, hatten wir einen wunderbaren Blick auf die schneebedeckte Spitze des Jumolhari. Vom Chelela-Pass ais erreichten wir bereits in 45 Min. (24 km) das Ha-Tal. Nach der Ankunft besuchten wir noch ein aktuelles Projekt von ProBhutan e.V. in Ha, ein neues Tierheim und gegenüber eine Käserei die die Region Ha versorgt. Das Tal ist in den letzten vier Jahren auch wieder gewachsen und hat nun auch einen neuen Dzong, der bei unserem Besuch für den Nationalfeiertag am 17.12.17 und für den Besuch des Königs hergerichtet und geschmückt wurde. 2013 war Baubeginn des neuen Dzongs Lhakhang Karpo, der den „weißen Tempel“ beinhaltet und etwas abseits, ca. 10 Min. fußläufig ist auch der schwarze Tempel "Lhakhang Nagpo" begehbar. Der alte Ha Dzong wird ausschließlich nur noch vom Militär genutzt.

Auch in Haa haben wir einige Unterkünfte besichtigt.

Hotel Soednam Zingkha: Das Standardhotel ist noch ein Mix aus Homestay und Hotel ist, liegt ca. 20 min (18 km) von Haa Downtown enfernt, in dem kleinen ländlichen Dörfchen Yangthang. Die Unterkunft bietet 15 sehr traditionelle und sehr gemütliche Zimmer, aber nur bei drei Zimmern gibt es ein eignes schönes und modernes Bad (#774, #776, #777), die restlichen Zimmer müssen sich ein Gemeinschaftsbad teilen, dass aber ebenfalls modern ausgestattet ist und dem westlichen Standard vollkommen entspricht. Das Restaurant bietet einen großen Tisch für alle und ist mit bhutanischen Wandmalerein sehr schön und gemütlich eingerichtet. Im Garten gibt es eine große Feuerstelle an der man den Abend gemütlich ausklinken lassen kann. Das Hotel wurde auch persönlich vom Hotel ausgezeichnet.

Hotel Rinsum: Unser Standorthotel in Ha, liegt etwas erhöht auf einem Hügel mit einem tollen Ausblick auf das Tal. Die Standardunterkunft hat sich ebenfalls in den letzten Jahr weiterentwickelt. Das Hotel hat seit 2015 sieben Bungalows mit á zwei sehr große Zimmer im Cottagestil. Die Bäder sind sehr groß und bieten neben der großen Dusche auch eine Badewanne mit kleinem Heizlüfter, außerdem hat jedes Zimmer einen kleinen Vorraum. Diese Zimmerkategorie wird als Deluxe geführt, die einfacheren Standardzimmer sind weiterhin im alten Gebäude nähe zum Restaurant. Und auch das alte Gebäude wurde etwas renvoiert, nun haben die Bäder geschlossene Fenster und keine offenen Lamellen wie vor vier Jahren. Im alten Gebäude werden außerdem auch im Ergeschoss die Guides mit Fahrer untergebracht.

Die Strecke von Paro zum Ha-Tal ist durch den Ausbau der Straße im Süden nun ebenfalls problemlos möglich und mit Glück kommt man in den Genuß die grauen Languren-Affen zu entdecken.

11 Der neue Dzong im Ha Tal web

Eugenie Krüger und Heinrich Heinz in Ha vor dem neuen Dzong

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Samstag

09.12.17

Ha - Chelela-Pass - Paro  

Heute beim Frühstück hatten wir einen überraschenden Besuch vom obersten Minister des Landes (zuständig für die privaten königlichen Anlegenheiten) Herrn Lyonpo Chenkyab Dorji, der ebenfalls im Ha-Tal war um die Vorbereitungen für die Feier des Nationalfeiertags am 17.12.17 und den Besuch des Königs zu überwachen.

Im Anschluss ging unsere Tour wieder zurück Richtung Paro über den Chelela-Pass, dort angekommen begannen wir unseren Trek. Unser Fahrer Palden begleitete uns einen Stück und verließ uns dann um mit dem Auto uns am Treffpunkt wieder einzusammeln. Die Wanderung begann am Chelela-Pass auf den 3988 m Höhe und ging ca. zwei Std. zum Nonnenkloster Keeli Nunnery auf 3619 m Höhe. Das Kloster stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist seit 2013 auch noch eine Ausbildungstätte für Nonnen, es leben 60 Nonnen abgeschottet am Bergfelsen, es ist auch eine Geheimtipp, da dieses Kloster noch unbekannt ist und somit noch nicht von Touristen überlaufen. Nach einem kurzen Stop im Kloster, ging der Weg ca. eine Stunde dann auch wieder runter zur Hauptstraße auf 3390 m Höhe, wo unser Fahrer auf unswartete. Die Strecke ist wirklich wunderbar, für einen Anfänger bis Gelegenheitstrekker genau das Richtige. Wer nicht zu Fuß gehen möchte oder so viel Zeit hat, kann sich auch mit dem Auto bis kurz vor das Kloster hochfahren lassen und geht die letzten 10 min hoch.  Wer es gerne etwas länger mag, kann vom Chelela-Pass auch noch ca. 45 Min. auf den höchsten Gipfel bis über 4000 m hochgehen und geht dann weiter zum Kloster und runter zur Hauptstraße, das wären dann ca. 4 Std. Es ist aber auch möglich von unten los zu wandern bis zum Chelela-Pass und sich am Pass vom Fahrer abholen zu lassen, das entspricht einer Wanderzeit von ca. sechs Std. Im Anschluss an den Trek fuhren wir in ein kleines Restaurant namens „Chharo Restaurant“ in Paro. Das Essen war ausgezeichnet und hatten dabei einen schönen Blick auf den Paro Dzong. Im Anschluss ging es dann auch schon mit den Hotelbesichtigungen weiter:

Hotel Drukchen: Das Standardhotel heißt übersetzt „großer Drache“ und ist dementsprechend sehr bhutanisch eingerichtet. Es gibt aktuell 27 Zimmer und 3 weitere sind gerade im Bau. Es gibt Zimmer im Haupthaus aber auch wunderschöne Cottage-Zimmer die sehr gemütlich gehalten sind. Pro Cottage gibt es vier Zimmer und die oberen bietet einen wunderbaren Blick auf den Dzong. Es gibt 6 Suiten, die Standardzimmer haben Kingsizebetten, die restlichen Zimmer haben getrennte Betten. Die Zimmer sind sehr gemütlich und die Bäder modern ausgestattet. Das Hotel liegt ca. 3 km von Paro Zentrum entfernt.

Hotel Le Meridien Paro: Das Luxushotel entspricht allen Ansprüchen der internationalen Hotelkette, jedoch mit wesentlich mehr bhutanischen Elementen als das Schwesternhotel in Thimphu und ist daher noch mehr mit dem Land verbunden. Das Hotel wurde erst 2016 eröffnet. Das Hotel hat eine schöne Ausanlage mit Feuerstelle und Foklore Show für die Gäste und bietet einen wunderschönen Blick auf den Fluss. Für die Entspannung bietet das Hotel ein schönen Schwimmingpool und ein sehr gut ausgestattetes Fitnessstudio. Der Schwimmingpool ist für die Hotelgäste natürlich kostenfrei und rund um die Uhr nutzbar aber auch Außenstehende können gegen Gebühr das Hotel von 7 - 19 Uhr mitnutzen.

Hotel Tashi Namgay Resort: Das Komforthotel hat sich nach dem letzten Besuch vor vier Jahren nicht verändert und ist weiterhin eines der gut gebuchten Hotels von uns in Paro.

Hotel Olathang Resort: Dieses Standardhotel ist das erste Hotel in Bhutan, erbaut 1974. Das Resort ist sehr groß mit 59 Zimmern und eignet sich ideal für große Gruppen als für Individualreisende. Bereits bei unserer Besichtigung sind sehr viele Reisegruppen angekommen. Für ein Hotel in diesem Alter hat es sich jedoch gut gehalten und die Zimmer sind sauber und bieten viel Platz.

Hotel Zhiwaling: Ebenfalls ein Luxushotel, liegt etwas außerhalb von Paro und ist wunderbar in einen Pinienwald eingebettet. Das Hotel entspricht allen Annehmlichkeiten für die gehobenen Wünsche des Gastes. Ein negativ Punkt ist jedoch die relativ dunklen Zimmern und der relativ schlechte Wlan-Empfang im Zimmer. Das Essen ist ausgezeichnet und es besteht die Möglichkeit im Hotel Geld zu wechseln. Ein Tipp sind die Zimmer im obersten Stockwerk, da die Holzböden sehr knarren und jeder Schritt darüber sonst zu hören ist.

12 Vor dem Keeli Nonnenkloster auf 3600 m web

Das Keeli Nunnery Kloster auf 3619 m Höhe

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Sonntag

10.12.17

Paro - Wanderung zum Tigernest

Am letzten Tag unseres Trips, haben wir uns das Wahrzeichen des Landes zum Schluss aufgehoben. Um 09:00 Uhr starteten wir vom Hotel zum Ausgangspunkt der Wanderung, den wir in ca. 15 Min. Fahrzeit erreichten. Gegen 10:30 Uhr begann unsere Wanderung vom Parkplatz zum Tigernest. Die Sehenswürdigkeit ist leider kein Geheimnis mehr, bereits in der Früh waren viele Reisebusse da und einige Touristen auf dem Weg nach oben. Wir starteten gemütlich und erreichten nach ca. 2 Std. die Cafetaria auf knapp 3000 m, wo Kaffee, Tee und Kekse verteilt wurden und man bereits von da aus, einen wunderbaren Blick auf das Tigernest hatte. Ein Tipp, nach der Cafetaria kommt nach ca. 15 Min. Fußweg ein Schild Tigernest rechts, hierbei sollte der Weg links genommen werden, da dies eine kleine Abkürzung ist und man die Masse etwas umgehen kann. Ein weiterer Tipp um die Touristenmasse zu vermeiden, sollte das Tigernest ganz früh oder relativ spät besucht werden, die Öffnungszeiten sind von 08 - 16 Uhr, Dienstags ist das Kloster für Besucher geschlossen. Bis ganz zum Tigernest hat es dann über viele enge Treppen eine weitere Stunde gedauert. Nach einem relativ anstrengenden Walk, erreichten wir das Tigernest, das sich auf 3063 m Höhe befindet. Leider werden ab diesem Punkt alle Handies und Kamaras abgenommen, da im kompletten Klosterbereich das Fotografieren verboten ist. Das Tigernest beherbergt mehrere Innenkloster, die besucht werden dürfen. Sogar ein weiteres ist für die Öffentlichkeit geöffnet worden, dass über nochmal sehr steile Treppen erreichbar ist, bis dahin war dieser Tempel nur für Mönche zugänglich. Wer das Tigernest von oben sehen möchte, kann den höchsten Tempel besichtigen, der befindet sich nochmal 45 Min. weiter höher über dem Tigernest. Auf dem Rückweg wird um die Mittagszeit in der Cafetaria ein Mittagessen serviert, leider auch nur für die Masse gedacht und dementsprechend geschmacklich ok. Im Anschluss gingen wir den Weg etwas zügiger wie normal wieder runter, somit hatten wir für den ganzen Besuch mit Pausen 5,5 Std. gebraucht und waren bereits um 15:00 Uhr wieder am Parkplatz. Wer es gemütlich und etwas stressfreier möchte, sollte einen ganzen Tag einplanen. Wir hatten jedoch noch etwas Programm am Nachmittag und besichtigten noch folgende Hotels zum Abschluss des Tages:

Hotel Tiger Nest Resort : Das schöne und gern gebuchte Standardhotel liegt nicht weit, wie der Name schon sagt, vom Tigernest entfernt. Das Hotel entspricht weiterhin seinem Standard. Wer das Tigernest vom Zimmer sehen möchte, empfehlen wir die Zimmer nach vorne hin. Das Hotel bietet für etwas mehr Komfort auch Suiten an, die sehr groß und gemütlich eingerichtet sind.

Hotel Nak-Sel Boutique & Spa: Dieses Komforthotel ist sehr schön und abseits von der Stadt im Wald gebaut. Zu unserem letzten Besuch 2013 hat das Hotel an Wert nicht verloren, sondern im Gegenteil durch die Fertigstellung der Gartenlandschaft und der Außenanlagen sowie der 3/4 geteerten Zufahrtsstraße zum Hotel, seine Attraktivität erhöht. Das Hotel bietet einen herrlichen Blick auf das Tal, den Jomolhari und das Tigernest sind ebenfalls von einigen Zimmern zu sehen. Die mehreren unterschiedlichen Zimmerkategorien, die alle sehr komfortabel und gemütlich eingerichtet sind, laden zum verweilen ein. Für den weiteren Komfort bietet das Hotel einen schönen Wellnessbereich, eine Bogenschießfläche und ein bhutanischen Hot-Stone Bad. Ein Komforthotel das qualitativ schon eher einem Luxushotel entspricht.

Hotel Raven's Nest: Das Standardhotel bietet 21 sehr moderne und trotzdem im bhutanischen Stil gehaltene Zimmer an. Die Bäder sind außerordentlich groß und bieten neben einer überdimensionalen Dusche eine freistehende Badwanne zum relaxen ein. Neben den Zimmern im Haupthaus, hat das Hotel auch Bungalows wo sich die Deluxezimmer befinden, die bei unserer Besichtigung belegt waren. Das Standardhotel entspricht auf Grund seiner Ausstattung und Optik eher einem Komforthotel. Der schöne und blumige Garten läd zum verweilen an.

Hotel Dewachen: Dieses Hotel hat uns leider sehr enttäuscht, da es nicht mit dem Schwesterhotel im Phobjika-Tal zu vergleichen ist. Für unsere Erwartungen ist dieses Hotel durchgefallen und nicht zu empfehlen.

Nach 61 Hotelbesichtigungen von denen wir viele Videos und Fotos aufgenommen haben, ist unsere Hauptaufgabe der Reise durch West-Bhutan abgeschlossen. Am letzten Abend sind wir auf Grund des frühen Rückfluges um 07:00 Uhr in der Früh bereits zeitig zu Bett um für die Rückreise über Kathmandu und Doha fit zu sein.

13 Beim Tigernest in Paro web

Heinrich Heinz und Eugenie Krüger vor dem berühmtesten Kloster in Bhutan, das Tigernest

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Montag

11.12.17

Paro - Kathmandu - Doha

Mit einer Turboprob Maschine der Drukair starteten wir um 07:00 Uhr in der Früh den Rückflug zu erst nach Kathmandu. Wir empfehlen auf der Rückstrecke Sitze auf der rechten Seite zu nehmen um sich nicht den atemberaubenden Blick auf das Himalaja Gebirge und den Mount Everest entgehen zu lassen. Bereits nach einer Stunde und 15 Min. setzten wir zur Landung in der nepalesischen Hauptstadt an.

Kathmandu Stadtrundfahrt: Die örtliche Agentur von Tischler Reisen erwartete uns bereits am Flughafen und brachte uns zur Überraschung zuerst ins Hotel Kantipur Temple House, wo uns der Hotelmanager Mr. Bharat Basnet bereits mit ein leckeren Frühstück erwartete. Anschließend ging es mit dem Guide Ohm und einem Fahrer zur Stadtrundfahrt, die Tour führte uns zu erst zur ältesten Stupa Kathmandus, der Svayambhunath Stupa, die über 2000 Jahre alt ist und den Ursprungs des Kathmandu Tals bilden soll. Wer genau die Stuppa errichtet hat, ist bis heute unklar. Um die Stupa herum leben viele Makaken Affen, daher wir die Stupa auch Monkey Temple genannt, die Tiere sind für die Menschen harmlos, man sollte sie aber nicht füttern, da sie alles Essbare sofort an sich reisen. Ein Besuch der Stupa ist sehr empfehlenswert und bei einem Kathmandu Besuch ein Muss. Im Anschluss ging es weiter in den Buddhapark, der liegt ca. 5 Min. Fahrzeit von der Stupa entfernt. Der Park wurde 2002 errichtet, hier kann man die drei wichtigsten riesigen buddhistischen Darstellungen bewundern. Von Links nach Rechts: Bodhisattva des Mitgefühls, Present Buddha, der an seinen blauen Haaren immer erkennbar ist und Padmasambhava, der Meister der Magie, der im 18. Jhd. in Tibet den Buddhismus eingeführt hat. Von da aus ging es weiter in die angrenzende Stadt Patan, das mehr den bhuddistischen Glauben gewidmet ist. Patan und das Kathamandu-Tal sind mittlerweile zusammen gewachsen, so dass nur noch eine Brücke die Grenze zwischen den beiden Städten bildet. In Patan angekommen, ließen wir uns von der lebenden Göttin Latipur segnen. In jedem Stadtteil gibt es eine eigene lebende Göttin, die man besuchen kann, aber nicht zu jeder einen Direktkontakt bekommt. Wir hatten in Patan die Möglichkeit. Die Stadt Patan wurde vom Erdbeben 2015 stark zerstört, der Aufbau wird von vielen Hilfsorganisationen aus der ganzen Welt unterstützt und schreitet voran. Von einer Dachterrasse hatten wir einen wunderbaren Überblick über die Paläste und Tempel des Patan Durbar Square`s. Wir schlenderten und bewunderten die weitläufige Palastanlage und den Wiederaufbau wichtiger historischer Gebäude. Unser Sightseeingprogramm ging dann weiter in die Altstadt Kathmandus, dem Hanuman-Dhoka. Am Durbar Square, dem Hauptplatz des alten Königspalastes, kann man die schönen Tempel, Pagoden und Paläste bequem zu Fuß besichtigen. Viele Restaurantes, wie z. B. das Festive Fare Restaurant direkt am Durbar Square, auch Basantapur Dubar genannt, bieten einige Dachterassen zum Verweilen an oder auch für einen leckeren Snack zwischendurch. Mit einem längeren Spaziergang durch den alten Stadtkern mit den schönen Tempeln, darunter das Taleju Temple, dem höchsten Tempel des Tals, dieser wurde für die Schutzgöttin der Malla Könige errichtet, schlenderten wir mit unserem Guide Ohm durch viele verwinkelte Gassen und Plätze, zu solchen man als normaler Tourist niemals gelangen würde. Wir sammelten sehr viele Eindrücke über Land und Leute. Wir erreichten nach einem mehrstündigen Spaziergang die Touristeneinkaufsstraße Thamel Street, wo sich in der unmittelbaren Nähe das Kantipur Temple House befindet. Dort angekommen empfang uns der liebenswerte Hotelmanager mit einem späten Mittagessen. Gegen 17:30 Uhr brachen wir auch schon zum Flughafen auf. Gegen 20:50 Uhr ging unser Flug wieder zurück nach Doha.

14 Vom Flugzeug aus rechts Makkalu und links der Mount Everest web

Auf dem Flug von Paro nach Kathmandu fliegt man an der Himalaya Bergkette vorbei. Auf dem Foto rechts der Makalu und links der höchste Berg der Welt, der Mount Everest

14 a Altstadt von Kathmandu web

Die Altstadt von Kathmandu wird teilweise noch nach dem Erdbeben resauriert

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Dienstag

12.12.17

Doha - München

Nachdem wir in Doha gelandet sind haben wir die zwei Stunden Aufenthalt genutzt um unseren Reisebericht zu verfolständigen. Den Rückflug traten wir mit der LATA Air an, ein nagelneuer Airbus erwartete uns und da die Maschine nur halb voll war, konnten wir uns sogar hinlegen zum schlafen. Pünktlich um 07:00 Uhr früh landeten wir in München. Eine wunderschöne Informationsreise ging hiermit zu Ende. Jetzt ist es unsere Aufgabe die 3000 Bilder und 10 Stunden Viedo aufzubereiten und online zu stellen.

15 Wiedersehen Bhutan web

Abschied aus Bhutan