Bhutan Travel

Der Spezialist für Bhutan

Wie spät ist es in ...

Können wir helfen?

Wir sind jederzeit für Sie da, wenn Sie Fragen haben. Rufen Sie uns an:

+49 8761 727915

 

Sie möchten gerne eine persönliche Beratung? Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie noch heute einen Termin in unserem Büro. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Notfall-Hotline

+49 171 6582035

News

Kennen Sie unseren YouTube Kanal schon?

Wir stellen laufend neue Beiträge über Hotels, Ausflüge und andere interessante Infos über Bhutan dort ein.

 

Abbonieren Sie unseren Bhutan Travel YouTube Kanal gleich hier:

 

Zuletzt online gestellt:  30.03.3017 Festivalkalender 2018

Newsletter Anmeldung

Gerne informieren wir Sie über unsere Neuigkeiten und Sonderangebote. Melden Sie sich am besten gleich zu unserem Newsletter an!
 
 
Anmelden Abmelden

Reisebericht 2013

Vom 23.11. - 09.12.2013 waren die Bhutanspezialisten Heinrich Heinz und Susanne Huber auf Fortbildungsreise in Bhutan unterwegs und haben für Sie die neuesten Informationen mit gebracht. Der vollständige Reisebericht steht unter "Weiterlesen".

Route: Bhutan von West nach Ost: Bagdogra - Phuentsholing - Samdrup Jongkhar - Gauhati

Tag

Reiseablauf

Bilder

1/SA/23.11.13

Moosburg - München - Delhi
Abfahrt um 17:15 Uhr zum Flughafen München. Der Check-In am LH-Schalter verlief schnell und reibungslos. Trotz getrennt gebuchter LH und 9W-Tickets wurde unser Gepäck bis Bagdogra durch gescheckt und wir bekamen auch schon für die innerindische Strecke unsere Borading Cards. Dies ist möglich das LH und 9W beide in der Star Alliance sind. Daher mussten wir doch keine Übergepäckrate bei der Jet Airways zahlen.

Tag 1 Susanne Huber und Heinrich Heinz vor dem Abflug nach Delhi am Flughafen Mnchen

Susanne Huber und Heinrich Heinz vor dem Abflug am Münchener Flughafen

2/SO/24.11.13

Delhi - Bagdogra - Phuentsholing (245 m)
In Delhi sind wir pünktlich um 08:00 Uhr früh Ortszeit gelandet. Wegen den Einreiseformalitäten musste wir zwar doch unser Gepäck entgegen nehmen und neu einchecken, aber durch das Durchchecken in München hatten wir schon unsere Boarding Cards für den innerindischen Flug, und mussten uns deshalb nicht an der langen Schlange vor dem Jet Airways Schalter anstellen, sondern nur am Drop Off Schalter, wo keine Warteschlange war. Am besten immer gleich das Bodenpersonal fragen, dann geht es am schnellsten. Auch wenn man nur umsteigt, sollte man gleich ein bisschen Geld in indische Rupien tauschen, für Proviant während der Wartezeit auf den Anschlussflug, denn die Snackautomaten nehmen nur indisches Bargeld, und keine Kreditkarten oder  USD. Ca.  1 ½ Std. benötigten wir bis wir wieder eingecheckt waren und auf unseren Anschlussflug nach Bagdogra warteten. Pünktlich verlies die Jet Airways Maschine Delhi (kleiner Tipp: unbedingt bei Check-In die linke Seite am Fenster in Flugrichtung reservieren, denn man flieg auf der Strecke von Delhi nach Bagdogra direkt an der Himalaya Bergkette vorbei und hat dann über den Wolken eine traumhaften Blick auf das Dach der Welt. Um 13:30 Uhr landeten wir bei ca. 28 Grad auf dem kleinen Flughafen in Bagdogra. Leider ist hier Fotografieren verboten. Als wir unser Gepäck abholten und zum  Ausgang gingen, stand schon unser indischer Fahrer mit einem Namenschild bereit. Wenn man in Gauhati oder Bagdogra ankommt oder abreist, wird man von dem bhutanischen Guide und Fahrer nur bis zur Grenze gebracht und dort verabschiedet bzw. in Empfang genommen. Die Fahrstrecke zwischen der bhutanischen Grenze und den Flughäfen in Bagdogra und Gauhati wird durch einen indischen Transferservice organisiert, ohne Guide. Dieser Transfer wird von unserer bhutanischen Agentur beauftragt. Dann begann schon das erste Abenteuer.  Eine 3 ½-stündige Transferfahrt auf schlechtesten Straßen im indischen Fahrstil zur Grenze nach Bhutan in die Stadt Phuentsholing. Der indische Fahrstil bedeutet: Hupe und Lichthupe sind das wichtigste, überholt wird auch bei Gegenverkehr, Geschwindigkeit immer am Limit soweit das die Straßen zulassen, und  bei einer Nachtfahrt gibt es keine Änderung.  Wir empfehlen unseren Gästen sich vom Flughafen Bagdogra etwas Wasser und eine kleine Verpflegung mitzunehmen, da der Fahrer kaum Zeit hat wegen Essen und Trinken anzuhalten, da man sonst zu spät in der Nacht ankommt.  In der Nacht ist in Indien und auch in Bhutan das Autofahren gefährlicher und wird wenn möglich vermieden. Darum legen wir Wert auf innerindische Flüge, die nicht zu spät am Nachmittag landen. An der Grenze zu Bhutan erwarteten uns bereits unser bhutanischer Guide Thinley Rinzin und unser Fahrer Basa. Hier verabschiedeten wir uns von unserem indischen Fahrer mit etwas Trinkgeld. Thinley erledigte noch die Einreiseformalitäten und brachte uns anschließend in unserem Hotel in Phuentsholing. Gegen 19:00 Uhr checkten wir in unserem ersten Hotel Orchid ein. Müde von der langen Anreise gingen wir nur noch zum Abendessen und anschließend gleich ins Bett, da uns am nächsten Tag eine sehr lange und anstrengende Fahrt erwartete. Zu empfehlen ist auf jeden Fall die Landanreise mit einer Zwischennacht in Delhi oder Bagdogra/Gauhati je nach Flugzeit. Dies ist viel stressfreier und wegen der Zeitverschiebung deutlich spürbar, wenn man noch eine Nacht schlafen kann.

Tag 2 Beim Eintreffen im Hotel Orchid

Heinrich Heinz und Susanne Huber beim Eintreffen im ersten Hotel Orchid in Phuentsholing

 

3/MO/25.11.13

Phuentsholing - Ha (2700 m)
Bereits um 07:00 Uhr früh begann der neue Tag mit einem Frühstück bestehend aus Kaffee und Tee, Cornflakes mit Milch, Omelette mit Bohnen und Gemüse. Anschließend besichtigten wir unser Hotel Orchid, sowie die Hotels Namgay und Druk. Dann besichtigten wir die Stadt Phuentsholing und das wunderschöne  Grenztor zu Indien. Die Inder und die Bhutaner dürfen ohne Ausweiskontrolle durch das separate Fußgänger-Grenztor direkt neben dem großen Tor, welches nur für Autofahrer passierbar ist. Viele Bhutaner nutzen dies um auf der indischen Seite im Freien zu rauchen, da dies in Bhutan verboten ist. Und es ist unglaublich was eine Zaunseite ausmacht. Auf der indischen Seite in der Zwillingsstadt Jaigon endloser Verkehr, jede Menge Müll und Gestank. Auf der bhutanischen Seite hingegen ist alles sauber, man sieht Männer die den Dreck wegräumen, es herrscht friedliche angenehme Ruhe und ein geordneter Verkehr.  Geld wechseln ist in Phuentsholing schwer, gut ist eine Kreditkarte mit Pin, da lässt sich ohne Mühe Bargeld am ATM-Automaten abheben. Wenn man große USD Scheine, z.B. 100 USD, hat, kann man die mit einem besseren Wechselkurs tauschen, man benötigt aber trotzdem Ausweiskopie etc.  Deshalb sollte man bei der Landeinreise sofort in Indien indische Rupien tauschen, denn diese werden in Bhutan ohne Probleme akzeptiert für Trinkgeld und Getränke etc. Der bhutanische Ngultrum ist mit der indischen Rupie 1:1 gekoppelt und besitzt daher den gleichen Wert. Um 10:00 Uhr verließen wir Phuentsholing in Richtung Norden nach Chuzom, das wir nach ca. 4 Std um gegen 14:00 Uhr nachmittags erreichten. In Bunagu, einem kleinen Dorf haben wir unser Mittagessen eingenommen. Dieses Restaurant wird oft für Touristen als Mittagsraststätte genutzt. Dort gibt es sehr gutes bhutanisches  Essen. Nach ca. nochmal einer  Std. Fahrt erreichten wir Chuzom. Hier treffen sich die vier Hauptstraßen an einer Kreuzung. Die Straße von Paro, Thimphu und Ha und Phuentsholing. Und an diesem Punkt fließt der Paro Fluss in den Thimphu Fluss.  Von hier aus fuhren wir nochmals ca. 3 ½ Std. bis ins Ha-Tal, das wir um 18:30 Uhr erreichten.  Auf der Strecke gibt es viel Natur und einige Affen, die am Straßenrand sitzen, zu sehen. Hier jetzt auf 2700m Höhe liegt die Temperatur ca. nur bei 5 Grad. Tagsüber hatten wir herrlichen Sonnenschein mit Temperaturen über 20 Grad. Im Ha-Tal gibt es erst zwei einfache Hotels, wovon aber nur das Hotel Risum Resort zu empfehlen ist. Es ist ein einfaches Standardhotel mit hüttenähnlichen Zimmern. Der Handy Empfang ist hier wie im ganzen Land sehr gut. Es gibt aber noch kein WIFI im Hotel. Die zwei härtesten Fahrtage haben wir jetzt hinter uns. Auf der heutigen Strecke fährt man am Dobji Dzong vorbei, einem Dzong der hoch oben auf einem steilen Felsen thront und früher ein Gefängnis war. Heute wird der Dzong nur noch von ein paar Mönchen und dem indischen Militär benutzt. Der Zutritt ist Touristen verboten. Man kann aber vom gegenüber liegenden Hang sehr gute Fotos machen. Es gibt jetzt auch eine neue bessere breitere Straße von der Grenze hoch nach Chuzom, die bald eröffnet wird. Heute sind wir von 225 m bis auf 2700 m hoch gefahren, mit einem Temperaturunterschied von ca. 20 Grad. Ha ist ein Tal mit ca. 7000 Einwohnern, auch mit einem Dzong. Interessanter sind aber zwei Tempel, der schwarze und weiße Lhakhang, die wir morgen besichtigen werden. Um ca. 08:00 Uhr haben wir zu Abend gegessen diesen Bericht vervollständigt und den ersten Tag in Bhutan nochmal Revue passieren lassen.

Tag 3 Das Bhutan Travel Team vor dem wunderschnen Grenztor in Phuentsholing

Die beiden Bhutanspezialisten vor dem Grenztor in Phuentsholing

4/DI/26.11.13

Ha - Chelela (3800 m) - Paro  (2388 m)
Heute ging es um 8:30 Uhr los. Nach einem guten Frühstückhaben wir zuerst noch unser zweites Hotel das Risum Resort besichtigt und fuhren anschließend zur Besichtigung des Ha Dzong. Der Dzong wird von einer indischen Militärschule, die in Ha anwesend ist, genutzt. Es befinden sich Geschäfte und eine Papierfabrik im Dzong. Da der Dzong dadurch seine normale Bedeutung verloren hat, soll ganz in der Nähe ein neuer Dzong gebaut werden. Anschließend fuhren wir zum weißen Lhakhang um diesen zu besichtigen. Vor dem Tempel befindet sich der Platz, wo immer das Ha Festival abgehalten wird. Anschließend ging es ca. 15 Min. zu Fuß etwas bergauf zum schwarzen Lhakhang, das  Gegenstück zum weißen Lhakhang. Hier konnten wir die Mönche im Tempel bei ihren Gebeten zu sehen und zu hören. Leider darf das nicht gefilmt oder fotografiert werden. Der Sage nach landeten jeweils an den Plätzen der Tempel ein weißer und ein schwarzer Vogel. Die Ladung wurde als positives Omen wahrgenommen und man errichtete genau an diesen zwei Stellen die beiden Tempel. Gegen 10:30 Uhr fuhren wir auf die Chelela-Passhöhe, die höchstgelegen Passstraße Bhutans auf 3800m. Von dort aus machten wir eine ca. 1-stündige Wanderung zu einem Gipfel über  4000 m. Von dort aus sahen wir bis ins Ha-Tal runter und auf der anderen Seite den 7314 m hohen Jomolhari sowie weitere Berge der Himalaya-Kette. Nach dem wir einige Bilder und Videos gemacht haben, begaben wir uns zurück zum Auto. Es begann die Talfahrt nach Paro. Ca. nach einer Stunde Fahrt bergab tauchte an der Felswand das Keela Nonnenkloster vor uns auf. Von unseren Standplatz aus konnte man in ca. 45 Min zu diesem Kloster hochgehen. Oder man geht von der Chelela-Passhöhe in ca. 1 ½ Std. runter bis zum Kloster. Und dann nochmal 30 Min. weiter bis zur Straße vor. Das ist eine schöne Wanderung als Ausgleich zu der vielen Fahrerei. Weiter ging es nach Paro runter, wo wir mit unserem Agenten Chambula Dorji zum Mittagessen verabredet waren.  Das Mittagessen fand im neuen Standardhotel Phuentshok Juney statt. Das Hotel liegt mitten in der Ortschaft Paro. Das Essen ist hier vorzüglich. Anschließend besichtigten wir das Hotel und nahmen es in unser Programm mit auf. Es ist das einzige Standardhotel im Zentrum der Stadt, das man auch empfehlen kann. Weiter ging es zum Paro Museum. Der ursprüngliche Museumsturm, der Ta Dzong, wurde 2011 bei einem Erdbeben stark beschädigt und ist daher gesperrt. Er befindet sich immer noch in der Sanierung. Das Museum wurde in ein gegenüber liegendes Ausweichquartier verlegt. Es beherbergt viele Schätze aus vergangen Tagen wie Holzmasken, Trachten, Kriegskleidung und Geräte. Es beherbergt aber auch viele Informationen über Flora und Fauna und die Tierwelt Bhutans. Ein Besuch ist auf jeden Fall lohnenswert. Zum Schluss der Besichtigung durften wir noch den Direktor Herrn Khempo Tashi persönlich kennen lernen . Weiter ging es zur nächsten Hotelbesichtigung, zum Luxushotel Haven Resort. Dann fuhren wir zum Komforthotel Nak-Sel Boutique & Spa, wo wir mit Gästen, die über uns die Reise gebuchten hatten verabredet waren. Herzlichst wurden wir empfangen und voll des Lobes verabschiedet. Dann fuhren wir zu unserem Übernachtungshotel dem Luxushotel Zhiwa Ling. Hier trafen wir um 18:40 Uhr ein. Wir haben schnell die Zimmer bezogen, gebadet und schon wartete der nächste Termin um 20:00 Uhr auf uns. Das Abendessen mit Angelika und Harald Nestroy sowie dessen Freund Christopher. Angelika Nestroy ist die Schwester vom Bhutan Travel Inhaber Heinrich Heinz. Herr Nestroy ist Botschafter a.D. und Geschäftsführer des Vereines „Pro Bhutan e.V.“ Beide haben vor zwei Tagen ein neues Projekt, ein Kinderkrankenhaus in Punakha mit dem Gesundheitsminister eingeweiht. Nach dem Essen begaben wir uns auf unsere Zimmer um das Gepäck für den 4-Tages-Trekin den nächsten Tagen vorzubereiten.

Tag 4 unsere Trekking Team v.l.n.r. Harald Nestroy Susanne Huber Dr. Christoph Cueppers Angelika Nestroy und Heinrich Heinz

Das Trekking-Team trifft sich im Hotel Zhiwa Ling

v.l.n.r: Botschafter a. D. und "Pro Bhutan e.V." Geschäftsführer Harald Nestroy, Bhutanspezialistin Susanne Huber, Tibetologe Dr. Christoph Cueppers, Angelika Nestroy (Schwester) von daneben stehenden Bhutan-Travel Inhaber Heinrich Heinz

5/MI/27.11.13

Druk Trek: vom Paro Museum zum Jele Dzong (3600 m)
Um 08:00 Uhr wurden wir zu unserem ersten Trekking abgeholt. Wir führen Richtung Paro Museum. Unweit davon ging eine Bergstraße zu unseren Ausgangspunkt, wo wir unser Trekkingteam mit Pferdeführer, Koch und Träger kennenlernten. Es wurde alles bis auf einen kleinen Tagesrucksack pro Person verstaut und wir machten uns auf den Weg. Der erste Trekkingtag ist etwas einfacher, man geht ca. 7 km leicht bergauf bis zum Jele Dzong auf 3600 m. Der Jele Dzong wurde von dem Bruder des Divided Madman erbaut, welcher dem Chime Lhakhang in Punakha erbaut hatte. Dort leben nur 9 Mönche. 2011 gab es ein größeres Erdbeben in Sikkim, welches auch den Westen von Bhutan erreichte. Hier wurde auch der Jele Dzong stark beschädigt. Die Risse an der Außenmauer sind deutlich zu sehen. Leider fehlt das Geld um den Dzong zu restaurieren. Er ist deswegen so unstabil, dass er Einsturz gefährdet ist. Der Tempel im Jele Dzong ist wunderschön und farbenfroh. Es lohnt ein Besuch, auf dem Trek. Das Camp befindet sich etwas unterhalb des Dzong ca. 100 m niedriger. Nach einer heutigen 4 Std. Etappe errichten wir unser Ziel. Da das Wetter so schön war, sind wir zusätzlich noch eine kleine Anhöhe hinauf gewandert, von wo man aus einen wunderbaren Blick auf den Jomolhari (7314 m), den Jichu Drake (6989 m) und den Tsheri Kang (6789 m). Diese Sonderwanderung dauert ca. 1 Std. Danach sind wir hinunter zum Camp gewandert. Es war schon alles von unserem erfahrenen Trekkingteam aufgebaut worden, die Schlafzelte, das Messzelt, das Toilettenzelt, Tische und Stühle, sowie schon Tee und Kaffee mit Gebäck zur kleinen Stärkung vor dem Abendessen. Als die Sonne hinter den Bergen verschwand, wurde es gleich um ca. 10 Grad kälter. Wir richteten unsere Zelte ein, hatten dann noch Zeit für uns selber, zum Ausruhen, Schlafen oder sich am Lagerfeuer aufwärmen. Um 19:00Uhr gab es dann das Abendessen serviert, mit einer Suppe als Vorspeise, Hauptgericht typisch bhutanisch und eine kleine Nachspeise. Das Essen war sehr gut. Wir wurden von ca. sieben Tragtieren begleitet, alles Maultiere, die unsere komplette Ausrüstung, Zelte, Essen, etc. transportierten, begleitet von drei Pferdeführern, ein Koch, zwei Helfer und unser Guide. Um ca. 21:00 Uhr zieht man sich dann ins Zelt zurück. Für die kalte Nacht bekommt jeder eine große heiße Wärmflasche gestellt.

Tag 5 Wir mit den drei Bergen Jomolhari Jichu Drake und Tsheri Kang im Hintergrund

Die Bhutanspezialisten auf 3600 m Höhe beim Jele Dzong. Im Hintergrund sieht man die drei weißen Spitzen des Jomolhari 7314 m, des Jichu Drake 6794 m, und des Tsheri Gang 6654 m

6/DO/28.11.13

Druk Trek: vom Jele Dzong (3600 m) nach Jangchula (3550 m)
Um ca. 07:00 Uhr wurden wir mit einer heißen Tasse Tee geweckt. Diese wird direkt zum Zelt gebracht. Nach einer kalten Nacht bei ca. 1 Grad tut das richtig gut. Danach machten wir uns fertig mit Morgentoilette und Zeug zusammen packen. Vor jedes Zelt bekommt man auch eine Schale heißes Wasser für die Morgentoilette gestellt. Danach gab es auch schon das Frühstück draußen in der Sonne. Um 08:30 Uhr war dann Abmarsch in die Höhe. Von ca. 3500 m, wo das Camp liegt geht es auf 3750 m hinauf durch dichten Wald. Um 12:00 Uhr machten wir unsere Mittagspause auf einer sonnigen Lichtung. Nach 45 Min. geht der Weg bergab ca. 2 ½ Std. hinunter zum unserem Camp, welches auf einer alten Yakwiese bei Jangchula direkt am Fluss liegt auf ca. 3550 m. Heute hatten wir ca. 8 km geschafft. Die Nacht wurde noch kälter, es gab sternenklaren Himmel, die guten Zelte und Schlafsäcke mit Wärmflasche schützten uns von der bitterkalten Nacht mit Temperaturen um die -8 Grad.

Tag 6 Die fnf Trekker vor dem gemtlichen Lagerfeuer

Die fünf Trekker am Abend vor dem gemütlichen Lagerfeuer

7/FR/29.11.13

Druk Trek: von Jangchula (3550 m) über Dochula (4218 m) nach Pajoding (3700 m)
Der Dritte Tag sah für uns etwas anders aus, als für die normalen Trekker, da wir noch ein Besichtigungsprogramm in Thimphu heute hatten. Normalerweise geht der Trek bibs zum Simkotra Tsho auf 4090 m. Wir sind einen längeren Weg gegangen bis zum Kloster Padjoding runter.  Wir starteten um ca. 9 Uhr ca. 2 Std. steil bergauf bis zu dem Heiligen See Jimilang Tsho auf 4175 m. Hier machten wir die erst Pause. Dann ging es nochmal bergauf und bergab bis zum Simkotra Tsho, auch ein See auf 4090 m Höhe, wo wir unsere Mittagsrast hatten.  Im Anschluss ging es hart weiter, immer bergauf und bergab auf einer Höhe immer um die 4000 m. Auf dieser Strecke am Nachmittag hatten wir sehr gutes Wetter, Sonnenschein und strahlend blauen Himmel. Es hatte dort oben ca. 15 Grad am Tag. Man konnte die ganzen Himalaya Berg sehr gut aus der Ferne sehen u.a. auch den höchsten Berg Bhutans, der Gangkhar Punsum (7541 m) sehen. Den höchsten Punkt des gesamten Treks erreichten wir gegen 15:00 Uhr. Das war am Pass Dochula auf 4218 m. Ab dort ging es dann steil bergab bis zum Kloster Pajoding auf ca. 3700 m.  Dort neben dem Klostergelände befand sich unser letztes Camp, das wir um ca. 17:00 Uhr erreichten. Die heutige Etappe war ca. 11 km. Dort gab es dann leider kein Lagerfeuer, da wir uns neben einen Kloster befanden und die Mönche dies verbieten. Somit haben wir uns mit genügend Wärmflaschen und etwas Wiskey warmgehalten.

Tag 7 Beim Rasten oben am Heiligen See Jimilang Tsho

Kurze Rastpause auf 4090 m am Heiligen See Jimilang Tsho

8/SA/30.11.13

Druk Trek: vom Kloster Pajoding (3700 m) zum Thimphu National Animals Park (2800 m)
Am Morgen erwartete uns dichter Nebel und Frost an den Zelten. Nur langsam kämpfte sich die Sonne durch. Um 09:00 Uhr starteten wir zu unserem letzten Trekkingweg weiter hinunter nach Thimphu. Das waren dann nur noch ca. 4 km, und das dauerte kaum  2 Std.  Unser Agent Chambula Dorji erwartete uns alle bereits am Endpunkt in der Nähe des National Animals Park. Um ca. 11:00 Uhr haben wir uns dann von unserer Trekkingmannschaft verabschiedet und sind nach Thimphu zum Mittagessen in die einzige Pizzeria in Bhutan gefahren. Anschließend besichtigten wir noch die große Buddha Statue, die mittlerweile außen schon fertig gebaut wurde und dann noch den Simtokha Dzong, in der Nähe von Thimphu. Dies ist der älteste Dzong in Bhutan und wird als Mönchsschule genutzt. Gegen 15:00 Uhr erreichten wir dann unser Hotel Taj Tashi in Thimphu. Nach ein paar Stunden der Erholung mit einem Schaumbad, holte uns unser Fahrer ab und brachten uns zu Chambula Dorji nach Hause. Er lud uns zusammen mit Angelika und Harald Nestroy zum Abendessen ein.

Tag 7 Eis auf dem Zelt am Lagerplatz beim Kloster Pajoding

Durch die kalten Nächte sind die Zelte am Morgen gefrorenTag 8 Mit unserem Guide Thinley in der Lobby des Hotel Taj Tashi

Die Bhutanspezialisten bei derVerabschiedung des ersten Guides Thinley

9/SO/01.12.13

Thimphu - Gasa (2800 m) - Punakha (1400 m)
Heute starteten wir schon um 07:30 Uhr von Thimphu aus auf den Dochula-Pass, den wir schon nach ca. 30 Min. erreichten. Dann ging es weiter wieder bergab ins Punakha/Wangdue-Tal. Diese Straße ab Dochula ist mittlerweile sehr schlecht geworden, man benötigt dafür jetzt schon 3 Std. hinunter. Von Punakha aus, fuhren wir am Punakha Dzong vorbei das Tal hinauf bis nach Gasa auf 2800 m. Diese Strecke oneway ist zwar nur ca. 25 km lang, man benötigt aber hierfür ca. 4 Std. reine Fahrzeit hinauf, da die Straße sehr schlecht ist, nicht geteert, und nur bei trockenen Wetter befahrbar ist. Oben angekommen besichtigten wir den Gasa Dzong. Gasa ist auch bekannt für seine heißen Quellen. Diese befinden sie etwas unterhalb des Dzong .Man kann mit dem Auto bis zum Parkplatz fahren, muss allerdings dann noch ca. 20 Min. laufen bis man die Quellen erreicht. Auf Grund von Zeitmangel, haben wir die Quellen nicht mehr besichtigen können. Wir sind dann wieder zurück gefahren in ca. 3 ½ Std. bergab. Um 17:00 Uhr errichten wir unser Hotel Uma Punakha.   

Tag 9 Der Gasa Dzong im Hintergrund

Wir vor dem Gasa Dzong auf 2800 m Höhe

10/MO/02.12.13

Punakha - Phobjikha (2800 m) – Trongsa (2316 m)
Zuerst nach dem Frühstück Besichtigung der Hotels Dhensa Boutique Resort, Kunzang Zhing Resort und Hotel Pema Karpo . Letzteres gehärt dem Bruder unseres Agenten Chambula Dorji. Anschließen fuhren wir vorbei am abgebrannten Wangdue Dzong, mit kurzem Fotostopp weiter Richtung Osten nach Gangtey ins Phobjikha-Tal. Die Fahrt dauerte 2 Std. Nach dem Lawala-Pass auf 3500 m fährt man rechts in das berühmte Tal der Schwarzhalskraniche, welches wiederum auf 2800 m liegt. Hier stand die Besichtigung des neuen Luxushotels Gangtey Goenpa Lodge mit Mittagessen auf dem Programm. Hier konnten wir sogar ein paar Kraniche live beobachten. Im Anschluss führte uns der Weg weiter über den Pelela-Pass auf 3600 m nach Trongsa in ca. 2 Std. Dort haben wir uns noch das Hotel Raven Crown Resort angeschaut, und sind dann in unser Hotel Tashi Ninjay Guest House gefahren, das wir gegen 18:00 Uhr erreichten.

Tag 10 Mit den Inhabern der Gangtey Goenpa Lodge Patricia und Christopher Liebe

Die General-Manager der Gangtey Goenpa Lodge v.l.n.r: Patricia und Christopher Liebe mit den Bhutanspezialisten Susanne Huber und Heinrich Heinz

11/DI/03.12.13

Trongsa – Bumthang (2600 m)
Nach dem Frühstück sind wir um 08:00 Uhr zum Aussichtspunkt gegenüber dem Dzong gefahren. Das dauert ca. 30 Min. Von hier aus sind wir dann den Mangdue-Foot-Trail gegangen, welches die einzige Route war, bevor es die Straße gab. Man geht ca. 45 Min. bergab bis zu der alten Originalbrücke am Fluss Mangdue, danach geht es ca. 1 - 1 ½ Std. aufwärts bis zum Dzong, den man durch das alte Osttor hinten betritt. Diese Route wird auch heute noch von Einheimischen und Tragtieren benutzt, welche kein Fahrzeug besitzen. Diese Richtung ist etwas einfacher, als andersrum, da der Aussichtspunkt viel höher liegt als der Dzong selber. Diese Wanderung wird hauptsächlich im Winter gemacht von Okt. bis März, da im Sommer viele Schlangen, Blutegel, Moskitos dort sind, der Weg stark bewachsen ist und die Wege teils glatt und rutschig durch den Regen sind.  Danach um ca. 11:00 Uhr sind wir weiter in Richtung Bumthang über den Yotongla-Pass (3425 m) gefahren. Die Fahrt bis nach Bumthang dauert von Trongsa aus ca. 2 Std. und die Straße ist ab Trongsa wieder in einem besseren Zustand, da hier keine Schwerlasttransporte mehr fahren müssen, denn in Trongsa und Wangdue werden zwei Staudämme gebaut, und das hierzu benötigte Material muss genau diesen einen Weg herangebracht werden, deshalb sind die Straßen in Westbhutan mehr beschädigt als im Mittelbhutan. Wir sind um 13:00 Uhr im Bumthang Tal angekommen und haben uns erst einmal bei einem Mittagessen im Hotel Riverlodge gestärkt. Die Region Bumthang besteht aus den vier Tälern Chumey, Choekhor, Ura und Tang. Wir haben dann noch eine weitere Ausflugsmöglichkeit kennengelernt, und zwar den Heiligen See   Mebar Tsho. Dorthin fährt man ca. 30 Min. in Richtung Süden von Bumthang aus. Vom Parkplatz weg läuft man ca. 10 Min. über einen kleinen steinigen Fußweg mit glatten Felsplatten hinunter zu dem Fluss, an dem einen kleine Flussruhestelle den sogenannten Mebar Tsho bildet. Dieser Mebar Tsho ist eine der heiligsten Pilgerstätten Bhutans. Eigentlich ist es gar kein See sondern eine Flussnebenstelle. Ein Tipp ist, den Guide zu fragen ob er Butterlampen besorgen kann, da diese auf dem See auszusetzen Glück bedeutet. Dieser Ausflug wird nur an trockenen Tagen ausgeführt, da der Weg bei Regen und Nässe gefährlich sein kann. Zudem entscheidet der Guide vor Ort ob der Ausflug durchgeführt wird oder nicht zur eigenen Sicherheit. Man sollte auch immer den Anweisungen des Guides Folge leisten um Unfälle zu vermeiden. Im Anschluss sind wir zurück gefahren und haben uns noch den neuen Flughafen angeschaut. Er besteht aus einer großen sehr gut geteerten Landebahn und einem kleinen Flughafengebäude mit Feuerwehrauto. Jedoch sind wie wir selbst erlebt haben, di Winde dort so stark, dass es verständlich ist, dass die Flüge hier oft abgesagt werden, auch wegen aufkommenden Nebels. Momentan funktionieren die Inlandflüge deshalb ab/bis Bumthang noch nicht und können nicht in einen Reiseablaufplan eingebaut werden. Dann fuhren wir in unser Hotel Yu-Gharling Resort & Spa, welches wir gegen 16:00 Uhr erreichten. Den Tag rundeten wir wieder mit einem bhutanischen Abendessen ab.

Tag 11 Heinrich Heinrich Heinz und Susanne Huber auf der Brcke zum Mebar Tsho

Wir auf der Brücke zum Heiligen See Mebar Tsho

 

12/MI/04.12.13

Bumthang - Mongar (1620 m)
Um 08:00 Uhr nach dem Frühstück Abfahrt von Bumthang aus in Richtung Ura, über den 3596 m hohen Sheytangla-Pass, das wir nach 2 Std. erreichten nach 49 km. Auf dem Weg dorthin kann man auf halber Strecke ungefähr an einem Aussichtspunkt sehr gut den höchsten Berg Bhutan sehen, den Gangkar Punsum (7541 m). Ura selber ist ein kleines uriges Bauerndorf und liegt auf  3250 m. Dort kann man einen tollen Tempel besichtigen, der von Guru Rinpoche erbaut wurde. Der Guru besuchte dieses Tal einst und hatte die Bevölkerung von Lepra befreit. In Ura gibt es auch ein Festival, es wird meist auch Ura Ara Festival genannt. Ara bedeutet auf Dzongkha Alkohol, da die meiste Bevölkerung hier viel Alkohol im Alltag trinkt, und auch der Ablauf des Festivals von den Einwohnern oft selber frei gestaltet wird, auch die Tänze sind spontaner als eingeübt. Von Ura aus sind es ca. 150 km bis nach Mongar. Diese Strecke ist atemberaubender und auf einigen Teilstrecken sogar schwindelerregend. Zuerst geht es auf dem 3780 m hohen Thrumshingla-Pass, dort hat man bei gutem Wetter auch einen tollen Blick über die Landschaft und Berge. Den Pass erreicht man nach ca. 30 km. Danach geht es abwärts, über meist eine sehr schmale Fahrbahn, direkt am Felshang. Beim Bau der Strecke zwischen Sengor und Mamning kamen ca. 247 indische und nepalische Arbeiter ums Leben. Auf  dieser Teilstrecke befindet sich eine Stupa zum Gedenken an die Verunglückten. Weiter geht die Straße immer abwärts bis auf ca. 650 m über einen Fluss, man merkt hier schon das wärmer werdende Wetter und die tropische Vegetation. Kurz vor der Brücke nach Mongar haben wir an einem Reisfeld zu Mittag gegessen. Da es auf dieser Fahrt kein Restaurant gibt, wird das Essen in Form eines Picknicks mitgenommen. Nach der Brücke geht es in Haarnadelkurven aufwärts bis zum Ort Mongar, welches sich an einen steilen Berghang schmiegt. Die Täler im Osten Bhutans sind so steil und schmal, dass sich alle Dörfer und Siedlungen an den Berghängen befinden. Mongar befindet sich auf einer Höhe von ca. 1620 m. Wir erreichten Mongar um ca. 15:00 Uhr nachmittags. Zuerst besichtigten wir den Mongar Dzong, der erst 1953 auf Anordnung des 3. König Jigme Dorje Wangchuck erbaut wurde. Der neue Tempel, der erst eine Jahr alt ist, durften wir als Ausnahme sogar filmen und fotografieren. Im alten Gebäude ist Filmen und Fotografieren aber nach wie vor verboten. In Mongar gibt es zwei gute Standardhotels, zum einem das Druk Zhongar, in dem wir übernachteten und das Hotel Wangchuk, welches wir morgen beherbergen. Mongar besitzt ein gutes Krankenhaus und sogar ein Gymnasium.

Tag 12 Wir auf der Thrumshingla Passhhe auf 3780 m

Wir auf der Thrumshingla Passhöheauf 3780 m

13/DO/05.12.13

Mongar - Lhuntse (1460 m) - Mongar
Um 08:00 Uhr nach dem Frühstück Abfahrt in das Lhuntse-Tal Richtung Norden. Die Fahrt dauert ca. 3 Std. oneway. Kurz vor Lhuntse geht es rechts in ein kleines Seitental in das urige Bauerndorf Khoma. Bekannt ist dieses Dorf für seine Seidenwebereien. Hier kann man günstiger als in Paro und Thimphu handgewebte Stoffe erwerben. Die meiste Produktion wird in die großen Ortschaften für den Konsum verkauft. Viele Mitglieder der Königsfamilie ordern hier in diesem Dorf ihre Kiras und Gos zur Fertigung an, da es die bekannteste und besten Stoffe im Land. Die Straße nach Lhuntse ist gut ausgebaut und für bhutanische Verhältnisse in einem guten Zustand. Das Tal ist durch einen wunderschönen reißenden Fluss geschnitten, die Berge und Landschaft rundherum atemberaubend und erinnert ein wenig an den Planeten Pandora aus dem Film Avatar. auf der Strecke befinden sich immer wieder mal kleine Siedlungen und Stupas. Dieses Tal ist also abwechslungsreich und nicht so eintönig im Verlgeich zum  Gasa-Tal zum Beispiel. Der Dzong von Lhuntse thront wie alle anderen Dzong auch auf einen Bergkuppe. Dieser Dzong hat drei Haupttempel, welche alle gerade renoviert werden, einen Tempel durften wir sogar deswegen fotografieren und filmen. Im Innenhof probten gerade die Mönche und Halbmöchne aus dem Dorf die Tänze für das Festival ein. Hier konnte man einen sehr guten Eindruck gewinnen, wie ein Festivaltag so verläuft. Am Dzong an einer großen Gebetsmühle haben wir zu Mittag gegessen. Dann sind wir wieder zurück nach Mongar aufgebrochen. Auf halber Strecke kann man neuerdings auch einen Abstecher 1 ½ Std.  zu einer zweiten großen Goldstatue machen, der Statue des Guru Rinpoche. Diese Statue ist nur etwas kleiner als die in Thimphu, aber genau so wunderschön. Über den Fluss Kuri Chu im Lhuntse-Tal führen mehrere Hängebrücken, über eine sehr hohe wir auch spaziert sind. Am Straßenrand wächst überall Zitronengras, das sehr gut duftet. Im Sommer allerdings ist diese Strecke oft gesperrt, wegen Erdrutschen und Überflutungen, und viele Blutegel und Schlagen gibt es dann hier auch. Besser ist es, den Ausflug in den Wintermonaten zu machen, aber er rentiert sich wirklich. Oberhalb von Lhuntse gibt es noch ein weiteres Dorf, wo man nochmal ca. 34 km hinauf über eine sehr schlechte Straße fahren muss. Dieses Dorf heißt Dungkhar und ist der Herkunftsort der königlichen Familie Wangchuck. Wir sind dann um ca. 17:30 Uhr wieder in Mongar angekommen und haben in unser Hotel Wangchuk eingecheckt.

Tag 13 Susanne Huber mit bhutanischen Kindern in Khoma

Susanne Huber mit bhutanischen Kindern in Khoma

14/FR/06.12.13

Mongar – Trashiyangtse (1830 m) - Trashigang (1151 m)
Nach dem Frühstück Abfahrt in den Norden Richtung Trashiyangtse, das wir nach 4 ½ Std. erreichten. Auf der Strecke liegt eine Abzweigung hinauf zum Kloster Drametse, das wir aber aus Zeitgründen nicht besuchen konnten. Für diesen Ausflug benötigt man nochmals ca. 2 Std. Nach der Abzweigung für Trashigang mussten wir auf der Straße eine Stunde warten, da wegen Bauarbeiten die Straße blockiert war. Um 12 Uhr konnten wir weiterfahren, allerdings passierte uns auf der Baustrecke ein kleines Malheur. Da die Bauarbeiter die großen Gesteinsbrocken nicht ganz so weit von der Straße wegtransportieren wie eigentlich nötig war um mit Autos vorbeifahren zu können und daher ein Stück sehr eng war, sind wir mit unserem Auto direkt neben dem Abgrund liegen geblieben. Zum Glück kamen gleich alle Bauarbeiter und anderen Einheimische, die gerade auf dieser Strecke unterwegs waren, uns zur Hilfe. Unser Auto wurde mit einem Bagger und Seil nach hinten gezogen, und dann wurde die Strecke mit Hilfe des Baggers von den großen Felsbrocken befreit und begradigt, so dass wir unsere Fahrt wieder aufnehmen konnten. Abenteuer Bhutan, eben. Wir erreichten dann Trashiyangtse um ca. 13:30 Uhr, wo wir zuerst im Hotel Karmaling zu Mittag gegessen haben, mit anschließender Besichtigung. Dort hinten ist dies das einzige Hotel mit sehr einfachem Standard und keiner Möglichkeit zu Duschen. Hier empfehlen wir besser  nur einen Tagesausflug hinter zu machen wie bei Lhuntse von Trashigang aus. Die Ortschaft Trashiyangtse ist auf einem flachen Hang angelegt, mit sehr hübschen sauberen Häusern. Es gibt allerdings zwei Dzongs. Ein alter der sich etwas unterhalb noch im Tal befindet, für die Mönche, und einen neuen Dzong oberhalb des Dorfes auf einen Hügel für die Verwaltungsbüros. Trashiyangtse hat auch eine Kunstschule, in der alle möglichen alten traditionellen Handwerkskünste gelehrt werden, Malerei, Schnitzerei, Nähen, Sticken Töpfern, Tonarbeiten, Goldschmiede. Der Besuch lohnt sich. Im Anschluss sind wir dann zu dem berühmtesten Chorten von ganz Bhutan gefahren. Der Chorten Kora liegt am Anfang des Ortes auf einer breiten Wiese unten am Fluss. Dieser Chorten wurde aus Nepal von einem Bhutaner in Form eines geschnitzten Rettichs nach Bhutan gebracht. Erbaut wurde er im Jahre 1782. Danach machten wir uns auf dem Rückweg. Mitten auf der Strecke ca. 24 km vor Trashigang befindet sich nochmals ein berühmtes Denkmal, das man besuchen sollte. Der Gom Kora ist ein schwarzer Felsen, wo einst Guru Rinpoche meditierte und einen Dämon in Form einer Schlange besiegte. Der Originalfelsen mit diversen Abdrücken und Schlangenformen wird sehr verehrt. Jetzt steht dort auch ein Tempel wo 19 Mönche aktuell leben. Am Gom Kora und Chorten Kora gibt es im März/April auch jeweils ein Festival, wo viele Bewohner aus den höhergelegenen Dörfern bis hierher runterkommen, und zu feiern, dabei gehen Sie Tag und Nacht im Uhrzeigersinn um die Kora. Weil die Bevölkerung weit reisen muss, werden hier um die beiden Kora Zelte aufgestellt für Übernachtungen. Es wird weniger getanzt und religiös zelebriert, aber dafür kommt sich die junge Bevölkerung sehr nahe. Während der Sommermonate und Regenzeit, ist die Straße hier rauf auch oft  wegen Erdrutschen und Überschwemmungen gesperrt. Der Ausflug lohnt sich vor allem im trockenen Winter. In Trashigang übernachteten wir im Hotel Druk Deothjung Resort.

Tag 14 Der berhmte Chorten Kora in Trashiyangtse

Der berühmte Chorten Kora in Trashiyangste

15/SA/07.12.13

Trashigang - Samdrup Jongkhar (160 m)
Um 08:00 Uhr morgens haben wir uns zuerst unsere Übernachtungshotel Druk Dejothung Resort, welches gerade mal 1 Jahr als ist angeschaut. Es ist ein sehr gutes Standardhotel. Danach Abfahrt zum Hotel Keeling, das vor dem neuen Hotel Druk Deothjung Resort das einzige Hotel in Trashigang war. Dies ist ein sehr einfaches Hotel, ohne Duschmöglichkeit mit kleinen urigen Zimmern. Von dem Hotel aus hat man einen tollen Blick auf dem Trashigang Dzong, den wir im Anschluss besuchten. Dieser Dzong beherbergt nur die Mönche, der administrative Teil wurde in die umliegenden Gebäude ausgelagert. Der Dzong ist sehr klein und sehr alt, und ist auch schon teilweise renoviert worden. Um ca. 09:30 Uhr fuhren wir dann los in Richtung Süden. Auf dem Weg ca. nach 1 ½ Std. liegt der alte Militärflughafen Yongphula, gleich nach dem Ort Kanglung, mit der ältesten Universität Bhutans. Der Flughafen soll in Zukunft  für nationale Flüge eingesetzt werden. Dies funktioniert allerdings noch nicht so gut wie geplant. Die Landebahn ist sehr kurz, und durch die hohe Lage auf 2500 m, sehr windig und neblig. Nach einer weiteren Stunde Fahrzeit erreichten wir den Ort Khaling mit der berühmten Blindenschule, die auch von „Pro Bhutan e.V.“ mit finanziert wurde. Da jetzt im Dezember gerade die langen Winterferien sind, war die Schule geschlossen und wir konnten nur die Häuser von außen besichtigen. In Khaling befindet sich auch eine Weberei, die staatlich finanziert wird und dadurch armen jungen Mädchen die Möglichkeit  gibt hierher zu kommen um das Webereihandwerk zu erlernen, dort zu schlafen und essen, und ihre Handwerkskunst verkaufen. Weiter ging es in Richtung Süden, immer noch an den Bergen entlang auf ungefähr 2000 m Höhe. Ab Khaling ist die alte Straße immer wieder durch Baustellen im äußerst schlechten Zustand. Man muss mit Wartezeiten und mit Pannen  anderer Fahrzeugen und LKWs rechnen. Die gesamte Strecke von Trashigang bis Samdrup beträgt ca. 180 km. Erst die letzten 30 km vor Samdrup Jongkhar sind fertig zweispurig mit Mittelstreifen und Verkehrsschildern ausgebaut. Um 14:30 Uhr haben wir in den Bergen an einem Rastplatz in einer Aussichtskurve zu Mittag gegessen, in Form eines Picknicks. Die Berge Bhutans reichen bis an die Grenze zu Indien vor. Ankunft in Samdrup um ca. 17:00 Uhr. Samdrup Jongkhar ist die östliche Grenzstadt Bhutans und liegt auf einer Höhe von gerade mal 160 m. Nach dem Check-In in unser Hotel Mountain sind wir zwei Häuser weiter gegangen zu dem anderen Hotel Menjong, das wir uns zuerst anschauten und danach unser Hotel. Beide Hotels sind im guten Standardsegment anzufinden, da sie erst kürzlich renoviert wurden. Wir haben dann bis zum Abendessen unsere Zimmer bezogen und konnten sogar auch zwei typische indische Stromausfälle live miterleben. Der längste Ausfall dauerte ca. 30 Min. Aus diesem Grund ist eine Taschenlampe im Reisegepäck äußerst hilfreich. 

Tag 15 Die Junior Chefin des Hotel Keeling in Transhigang

Die Juniorchefin des Hotels Keeling in Trashigang

16/SO/08.12.13

Samdrup Jongkhar - Gauhati - Delhi
Heute früh haben wir uns von unserem Guide und Fahrer vor dem Hotel verabschiedet. Uns brachte ein anderer Transferfahrer dann nach Gauhati zum Flughafen. Die beiden sind dann über Indien zurück nach Thimphu gefahren, da diese Strecke an einem Tag machbar ist. Die Strecke komplett über Bhutan zurück zu fahren würde nochmal ca. 5 Tage dauern. Die Fahrt von Samdrup nach Gauhati ist in 3 Std. machbar. Es sind 100 km auf einer gut ausgebauten Straße mit weniger Verkehr als bei der westlichen Einreise. Wir sind um 11:30 Uhr indischer Zeit am Flughafen Gauhati angekommen. Um 15:30 Uhr ging dann unsere Maschine nach Delhi. Nach 2 ½ Std. Flug Landung in Delhi mit anschließendem 10-minütigen Transfer zum Hotel Radisson Blu Plaza am Flughafen mit Check-In und Abendessen.

Tag 16 Verabschiedung von unserem zweiten Guide Rinchin rechts und Fahrer Govin links

Verabschiedung von unserem zweiten Guide Rinchin (rechts) und Fahrer Govin (links)

17/MO/09.12.13

Delhi - München
Bereits um 06:00 Uhr früh wurden wir wegen der Rushhour zum Delhi Flughafenterminal zurück gebracht. Die Fahrt dauert gerade mal 10 Min. Der Smog in Delhi ist gewaltig und wirkt wie eine dicke Nebelwand. Unser Guide brachte uns bis zum Check-In Schalter der Lufthansa. Nach ca. 45 Min. waren wir in unserem Abflugbereich. Die Kontrollen im Airport Delhi sind extrem. Es kommt niemand in das Flughafengebäude rein, der nicht ein Flugticket und Ausweis vorweisen kann. Pünktlich um 09:30 Uhr startete unsere Maschine Richtung München. Nach einer Flugzeit von 8 Std. kamen wir pünktlich in München an, wo uns der erste Weg gleich mal ins Airbräu auf ein Weißbier und einen leckeren bayrischen Schweinbraten. Es war eine unvergessliche Fortbildungsreise und wir brachten ca. 2000 Bilder und 8 Std. Videomaterial mit nach Hause. All dies muss jetzt nur noch verarbeitet werden und wird in nächster Zeit online gestellt.

Tag 17 Wieder zuhause beim bayrischen Bier und leckeren Schweinebraten

Wieder zu Hause beim bayerischen Bier und leckeren Schweinebraten